Über 60 Vertreter:innen von Bonner Initiativen haben sich am 26.06.2026 zur ersten ZUsammenKUNFT zusammengefunden. Sie haben Erfolge gefeiert, Zukunftsbilder für Bonn und konkrete Ideen für die Umsetzung entwickelt. Das macht Mut!
Über 60 Vertreter:innen von Bonner Initiativen haben sich am 26.06.2026 zur ersten ZUsammenKUNFT zusammengefunden. Sie haben Erfolge gefeiert, Zukunftsbilder für Bonn und konkrete Ideen für die Umsetzung entwickelt. Das macht Mut!
Mehlschwalben sind Kulturfolger. Sie bauen Lehmnester an Häuserwänden unter Dachvorsprüngen. Doch die Populationen sind rückläufig. Es fehlt an Insekten und es fehlt an Lehm, so dass Bauversuche kläglich scheitern.
Angesichts dieser Notlage entwickelte sich in Bonn-Friesdorf aus der Initiative eines Ehepaars eine Schwalbenhilfe mit Friesdorfer Nachbarn: Kunstnester, anstelle von Lehmnestern an Häusern angebracht, bieten nun sichere Brutmöglichkeiten. Größte Schwierigkeit blieb die Anbringung der Nester in großer Höhe. Hier sprang die Freiwillige Feuerwehr ein. Eine Leiterübung im Rahmen ihres Ausbildungsprogramms gewährleistet in Friesdorf nun die kontinuierliche Erweiterung der Nisthilfe für Mehlschwalben.
Der Streit um den weiteren Ausbau des „Tausendfüßlers“ bzw. der Autobahn A 565 in Bonn hat eine unerwartete Wende genommen: Bundesverkehrsminister Ralf Schnieder hat in seiner Zuständigkeit für die Autobahn GmbH am 19.06.2026 entschieden: Die linksrheinische Vorlandbrücke zur Bonner Nordbrücke wird zeitnah abgerissen und neu gebaut. Nach einer Bauzeit von 2 bis 3 Jahren soll die Autobahn wieder eröffnet werden. Das durch die Vollsperrung verursachte Verkehrschaos innerhalb von und um Bonn herum wird also hoffentlich nach 2 – 3 Jahren beendet sein. Für Fußgänger und Radfahrer soll die Nordbrücke schon im Herbst 2026 geöffnet werden.
Wichtiges Signal für Erhaltung des Meßdorfer Feldes!
Seit 2020 findet in den Niederlanden der Städtewettbewerb „Tegelwippen“ statt. Unter dem Titel „Abpflastern“ wurde dieser Wettbewerb erstmals 2025 in Deutschland durchgeführt. Am bundesweiten Wettbewerb 2026 vom 21. März bis 31. Oktober beteiligt sich auch Bonn.
Wer am Budafokpark entlanggeht, ahnt kaum, welch grüne Oase sich hinter dem Eisengatter verbirgt: Der „Garten der Bildung“ der Volkshochschule (VHS) Bonn hat sich seit 2022 von einem grauen Hinterhof in einen lebendigen, umweltpädagogischen Lernort verwandelt. Direkt zwischen dem Haus der Bildung und dem historischen Windeckbunker am Mülheimer Platz 1 gelegen, vermittelt dieses urbane Projekt praktische Nachhaltigkeit.
Ein Ja bei der Landwirtschaftskammer Roleber zu Abriss und Neubau würde die Stadt in eine Vertragsfalle locken: Entweder müsste die Stadt die horrenden Kosten der äußeren Kanalerschließung übernehmen, oder das Projekt würde mehr als verdoppelt, dann würde Sahle diese Kosten übernehmen.
Für mich als Fotograph ist es keine Neuigkeit, dass Fotos manipuliert werden. Neu war für mich die erste Erfahrung mit ChatGPT. Mein erster Probelauf mit diesem KI-Instrument hat mich beeindruckt und beunruhigt zugleich. Allein durch die Eingabe eines einzigen Wortes, nämlich „Innovation“, habe ich einen Text innerhalb von einer Minute erhalten.
Wie geistesgegenwärtig reagieren wir in brenzligen Verkehrssituationen und können KI-Systeme das möglicherweise besser? Solchen praktischen Fragestellungen widmet sich die neu gestaltete Dauerausstellung „Mission KI“ im Deutschen Museum Bonn und rückt Chancen und Risiken gleichzeitig in den Mittelpunkt.
Bei bestem Wetter verwandelte sich der Münsterplatz in Bonn am 21. und 22. Mai 2026 in einen Knotenpunkt für Wissenschaftsinteressierte aus der Region Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.
Die Medienlandschaft ist im Umbruch. Zahlreiche kleinere Zeitungen stehen angesichts der Konkurrenz durch das Internet vor dem Aus. Andere versuchen durch einen umfassenden Relaunch sich neu zu erfinden. So auch meine fiktive Redaktion. Mitunter geht es hoch her. Aber in allen Köpfen herrscht der ungebrochene Wille nach innovativen Lösungen. Schauen wir mal zufällig rein in eine dieser Konferenzen.
Innovationen haben es schwer. Besonders, wenn sie keiner versteht. Am erfolgreichsten sind sie, wenn sie einfach daher kommen: per Gesetz oder Propaganda. So schlich sich die Wasserspartaste ohne viel Aufsehen in unsere WC. Ähnliche Akzeptanz erfuhren Bewegungsmelder, die in den Anfängen zunächst einigen Zeitgenosse verdächtig erschienen, weil sie Ängste vor Beobachtung schürten. Aber die Einsicht in die Vorteile dieser Technik wuchs auch bei Skeptikern. Ähnliche Entwicklung nahmen Überwachungskameras. Doch auch hier scheinen die Vorteile hinsichtlich Sicherheit die Bedenken gegenüber Überwachung zu überwiegen. Letztlich ist alles was mit Innovation zu tun hat eine Frage der Kommunikation.
Die Universität Bonn bietet ihren Studierenden mit „Service Learning“ („Lernen durch Engagement“) ein innovatives Lernfor-mat an, das großes Potenzial hat, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu fördern. Dieses Bildungskonzept ist in aller Munde, wenn es um zukunftsfähiges Denken geht, das eine verantwortungsvolle nachhaltige Zukunft im Blick hat. Das Lehr- und Lernkonzept „Service Learning“ ist ein wichtiger Baustein, mit dem inzwischen viele Hochschulen ihrer BNE-Verantwortung gerecht werden wollen, so auch die Uni Bonn.
Bonn hat seit Mai ein besonderes Format, die Auswirkungen des Klimas im Wandel und was dies erfordert in die breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Im Zukunftsbus erhält die Stadtgesellschaft Tipps zur Klimaanpassung.
Wir befinden uns inmitten einer Phase der beschleunigten und umfassenden Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt. Der „wesentliche Treiber“ für die „digitale Transformation“ ist im Augenblick die Entwicklung von „Künstlicher Intelligenz“ (im weiteren: KI). Die pausenlos voranschreitenden Innovationen der KI werden in allen Medien als „revolutionär“ bezeichnet. Nahezu täglich erfährt man, was eine KI „Neues“ kann und dass eine KI viel schneller, präziser und wirtschaftlicher als ein Mensch sein kann. Der Eindruck entsteht, dass Menschen „Getriebene“ des „Treibers“ KI geworden sind.
Ab dem 1. August bietet das Ökozentrum Bonn e. V. eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst an.
Die Stadt Bonn plant, auch wenn alles länger dauert, weiterhin die Seilbahn, um den ÖPNV in Bonn attraktiver zu machen. Gleichwohl entbrennt gerade eine Debatte, wie die Stadtwerke bei Bus und Bahn einsparen sollen. Wie verhalten sich dazu Bau und Betrieb einer Seilbahn, die täglich rund 15 000 Menschen transportieren soll?
Ist derzeit von Innovation die Rede, steht häufig die Künstliche Intelligenz (KI) im Mittelpunkt. In dieser Ausgabe der BUZ beleuchten wir dieses Thema mit all seinen Chancen und Risiken. Aber Innovation ist viel mehr als KI.
Die neue Ausgabe der Bonner Umweltzeitung steht ganz im Zeichen der Innovation. Im Mittelpunkt steht unter anderem die Frage, welche Chancen und Herausforderungen die Künstliche Intelligenz (KI) für eine nachhaltige Zukunft mit sich bringt.
Seit Jahren haben wir gesucht, gefragt, die Augen und Ohren offengehalten. Im Januar 2025 eröffnete sich eine Chance auf eine neue Heimat. Auf Biohof Palm in Bornheim-Uedorf.
Die Stadt Bonn definiert ein Einsparvolumen ihrer Verkehrsbetriebe von 30 Millionen Euro jährlich. In Köln gab es im Jahr 2024 ein Defizit von 185,1 Millionen Euro – bei einem Anstieg um 53,7 Millionen Euro binnen Jahresfrist! Die Kommunalpolitik weiß
nicht mehr, wie sie die Löcher stopfen soll. Bislang waren stets andere Geschäftsbereiche der Stadtwerke (Energieversorgung) eingesprungen und hatten mit ihren Gewinnen das Defizit des ÖPNV „erträglich“ gehalten. Das ist jetzt vorbei.
Der Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg/Ahr des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat am Samstag, 28.03.2026 einen neuen Kreisvorstand gewählt.
„Hände weg von der Natur!“: Umweltorganisationen und bereits über 345.000 Menschen warnen vor Angriff auf zentrale Umweltgesetze
Die Nacht ist mehr als nur die Abwesenheit des Tages. Sie ist ein eigener Lebensraum für Tiere, Pflanzen und auch für uns Menschen. Doch dieser Lebensraum wird zunehmend heller. Was zunächst harmlos klingt, hat weitreichende Folgen: Lichtverschmutzung
zählt heute zu den unterschätzten Umweltproblemen unserer Zeit.
Die Alpen gehören zu den wenigen Gebieten, in denen ein von Lichtverschmutzung zumindest nahezu unbeeinflusster Nachthimmel erlebt werden kann. Erfahren Sie, welche Phänomene sich zwischen Abend- und Morgendämmerung über dem Hochgebirge im Herzen unseres Kontinents zeigen.
Für das größte Baugebiet von Königswinter wurde ein Bebauungsplanverfahren in Vinxel nach zehn Jahren eingestellt. Weil der noch vorhandene Bebauungsplan eine Gemeinbedarfsfläche hat, könnte die ersehnte Versammlungsstätte eine zweite Chance bekommen.
Obst und Gemüse für alle, und das mitten in der Stadt? In Andernach ist dies Alltag. Der Grundstein der „Essbaren Stadt“ begann 2010 mit einem Tomatensortenprojekt entlang der alten Stadtmauer. Das Konzept zeichnet sich durch eine ausgeklügelte Freiraumplanung aus. Durch einen multifunktionalen Ansatz (Biodiversität, Naherholung, Bildung) entfaltet das Konzept inzwischen volle Wirkung, insbesondere auf dem Permakulturgelände im Stadtteil Eich. Im Gespräch mit der Stadt Andernach werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der „Essbaren Stadt“ und erfahren, warum in Andernach das Motto „Pflücken erlaubt“ erst der Anfang einer ökologischen Transformation war.
Ende Januar lockte die seit kurzem wiedereröffnete Beethovenhalle zu einem besonderen Konzerterlebnis.
Um Energie zu sparen, wird die Beleuchtung öffentlicher Infrastruktur verstärkt auf LED umgestellt. Dabei kommen in der Regel Leuchten mit einem hohen Anteil insektengefährdenden kurzwelligen Lichts zum Einsatz. In der BUZ Januar/Februar 2025 hatten wir Ihnen ein Forschungsprojekt vorgestellt, das die Anziehung nächtlich fliegender Insekten bei Einsatz unterschiedlich farbiger Lichtquellen untersucht. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Bonn und der Klimawandel aus ärztlicher Sicht
Einblicke in die Arbeit einer gemeinnützigen überparteilichen Organisation zur Eindämmung der Lichtverschmutzung.
Das Wartezimmer des HNO-Arztes ist voll. Alle sind irgendwie schwerhörig, aber haben recht unterschiedliche Schicksale. Allen gemeinsam ist: Sie reden recht laut.