Sie finden die gemeinsame Stellungnahme des Bonner Caritasverbands und des Diakonischen Werks Bonn und Region zur Debatte um alternative Aufenthaltsszenarien für die so genannte Szene am zentralen Omnibusbahnhof (ZOB).
Sie finden die gemeinsame Stellungnahme des Bonner Caritasverbands und des Diakonischen Werks Bonn und Region zur Debatte um alternative Aufenthaltsszenarien für die so genannte Szene am zentralen Omnibusbahnhof (ZOB).
Durch unsere Spendenaufrufe in den BUZen 5/25 und 6/25 erhielten wir viel Zuspruch und können mit den eingegangenen Spenden die weitere Herausgabe der BUZ kurz- bis mittelfristig ermöglichen.
Städte im Wandel bringen mitunter „Lost Places“ hervor. Achtsames Bürgerengagement trägt dazu bei, dass diese Orte nicht inVergessenheit geraten und aufleben können. Einige Beispiele zeigen hierbei Bonn in Vergangenheit und Gegenwart.
Laura Hommel und ihr Partner Sai Azarlei zeigen, was sich aus alten Gegenständen und weggeworfenen Materialien Brauchbares und Schönes machen lässt. Von Upcycling-Gewächshäusern über die Inneneinrichtung bis hin zu Musikinstrumenten wird unserem Abfall, mit etwas Geschick und Kreativität, neues Leben eingehaucht. Das spart Geld, verringert Müll und ständigen Konsum. Stattdessen heißt es auf dem Hof in Thüringen: Wiederverwertet und einfach selbstgemacht! Mit dem folgenden Interview können Sie sich Inspiration für Ihr Upcycling holen.
Wir sagen Danke und wünschen frohe Feiertage
Endlich ist sie in Bonn angekommen: die Nachricht, dass die wichtigste Bahnverbindung zwischen Bonn und Köln, täglich genutzt von über 40.000 Menschen, in den Jahren 2028 bis 2030 mindestens für 18, unter Umständen aber auch 25 Monate gesperrt sein wird. Zuerst wegen einer noch nicht sicheren Generalsanierung südlich Hürth-Kalscheuren, anschließend wegen der Sanierung von vier großen Eisenbahnüberführungen („Kölner Brücken“) auf Kölner Stadtgebiet.
Unabhängig von der drängenden Frage, wie dieses Problem für die betroffenen Menschen und Institutionen möglichst klein gehalten werden soll, soll es im Folgenden um die Frage gehen, warum es überhaupt zu dieser Katastrophe kommt.
Große Mengen an Plastik sind weltweit verbreitet. Im Jahre 2019 wurden 368 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert. Dies führt dazu, dass wir ständig winzige Plastikpartikel aufnehmen, sowohl Mikroplastikals auch besonders kleine Nanoplastikpartikel. Es ist in Nahrung, in Getränken enthalten und auch die Luft kann belastet sein.
„Klaren Kompass zeigen“, das war häufig die Ansage der Politiker*innen im jüngsten NRW-Kommunalwahlkampf. Vor dem Hintergrund globaler Umweltzerstörung, komplexer wirtschaftlicher Krisen und sozialer Ungleichheit können nach Ansicht von Maja Göpel nur neue Werte und Denkweisen ausreichende Navigationshilfen in eine lebenswerte Zukunft liefern.
Neulich war ich wieder im Park. Dort gibt es eine wunderschöne Parkbank, mein Lieb- lingsplatz hier im Park. Da kam ein Mann mit energischem Schritt direkt auf mich zu. Was will der von mir?
Ratsbeschluss mit Präzedenzwirkung-Blutbuche Mehlem & BUND-Kreisgruppe beteiligt sich am Tag der Nachhaltigkeit & Apfelernte auf der Streuobstwiese am Rodderberg
Tannenbusch hat im Allgemeinen einen nicht so guten Ruf, es gibt eine verallgemeinernde Meinung mit manchen Vorurteilen. Doch das Potential und die Bemühung seiner Menschen, Gutes zu bewirken, werden unterschätzt.
Es ist beeindruckend, was dieser Stadtteil mit und für Menschen aus 117 Nationen zu bieten hat, um eine Gemeinschaft von Menschen verschiedenster Herkunft aufzubauen und eine Heimat zu finden.
Wir sind die erste solidarische Landwirtschaft in Bonn, gegründet 2013 als ein Projekt des Vereins „Bonn im Wandel“. Inzwischen sind wir ein eigener Verein mit über 700 Mitglie- dern, gut 200 Haushalte teilen sich die Ernte.
Wir Mitglieder übernehmen solidarisch Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb mit angestellten Gärtner*innen.
Der Anfang Oktober 2025 im Bundestag beschlossene Bauturbo soll den Neubau aus der Krise holen, wobei Bezahlbarkeit nicht geregelt wird und bestehender Umweltschutz fast unwirksam werden kann. Ganz anders als Neubauen kann Umbauen nicht nur bezahlbarer und umweltfreundlicher sein, sondern ist auch erstaunlich krisenfest. Dieses Potenzial sollte unbedingt genutzt werden, zumal der enorme Bedarf nach Sanierung und Barrierefreiheit sowie deren Finanzierung oft auch den Bau neuer Wohnungen im Bestand auslöst.
„Darf’s ein bisschen fair sein? Was unsere Lebensmittel wirklich wert sind“, darüber sprach Thomas Cierpka von der Organisation „International Federation of Organic Agriculture Movements“ (IFOAM – Organics International) im Rahmen der Fairen Woche, die mit zahlreichen Veranstaltungen im September in Bonn stattfand.
Um das Vorgehen zur Suche nach einem Atommüllendlager transparent zu machen, veröffentlicht die Bundesgesellschaft für Endlagersuche (BGE) zunehmend regelmäßig ihre Arbeitsstände. Im Jahr 2020 wurde erstmalig eine Karte mit 90 regionalen Teilgebieten bekannt gegeben, die für die Entsorgung von hochradioaktivem Müll geeignet sein könnten. Sie umfasste damals 54% des Gebiets von Deutschland.
Spaziergänge durch Stadt und Natur mit herbstlichem Antlitz bunter Farbenpracht inspirieren dazu, Ideen über den Winter hinweg weiterzudenken und unser Engagement im nächsten Frühling mit neuem Elan anzugehen.
Mit dieser Ausgabe erfahren Sie von den vielfältigen Angeboten in Bonn und anderswo, die Dynamik der Veränderungen von Umwelt und Gesellschaft mitzugestalten.
Zur Vielfalt in Tannenbusch möchte auch eine Schreib- und Filmwerkstatt unter der Leitung der Bonner Kunstvermittlerinnen Dania D’Eramo, Inga Krueger und Silke Dust in Zusammenarbeit mit der Bertolt-Brecht-Gesamtschule beitragen.
Sie sind auf der Suche nach einer praxisnahen und spannenden Erfahrung nach dem Abitur oder zwischen Bachelor und Master?
Sie möchten die Berufsfelder im Bereich Umweltschutz näher kennenlernen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Solawis (Solidarische Landwirtschaft) bzw. CSA (Communitysupported agriculture) werden oft als soziale Innovation beschrieben. Sie sind darüber hinaus auch Labore für eine nachhaltige Landwirtschaft und technische Innovationen.
Es ist Usus, neuen Regierungen nach Amtsantritt 100 Tage Zeit zu geben, um ihre Politik erstmals zu bewerten. Für die neue Bundesregierung lief diese Zeitspanne bis zum 14. August 2025. Doch früh zeichnete sich ab, dass in der Umwelt- und Klimapolitik ein eklatanter Wandel gegenüber der Vorgängerregierung stattfindet. Angesichts der Klimaveränderungen auch in Bonn und dem neuesten Gutachten des Internationalen Gerichtshofs der UN, das eine nachhaltige Umwelt als Menschenrecht bezeichnet, stellt sich die Frage, ob die neuen Prioritäten eine gute Wahl sind.
Mehr Transparenz bei der Abfallentsorgung, weniger Fehlleerungen und eine gerechtere Abrechnung – diese Ziele verfolgt die bonnorange AöR mit der nun startenden Digitalisierung mithilfe von RFID-Transpondern (Radio Frequency Identification). Die Chips, die kaum größer als eine 2-Euro-Münze sind, werden in dafür vorgesehenen, sogenannten „Nester“ eingesetzt, die bei den meisten Behältern in Bonn bereits vorhanden sind. Den Anfang macht Beuel, wo nun alle Eigentümer*innen angeschrieben werden und Aufkleber erhalten, damit die mit der Erstausrüstung beauftragte Firma c-trace die Installation vornehmen kann. „Wenn alle Tonnen an dem jeweils im Anschreiben angekündigten Termin gekennzeichnet bereitstehen, dann trägt die Bonner Bevölkerung einen entscheidenden Teil zur Digitalisierung der Kreislaufwirtschaft bei.“ Mit diesem Appell wandte sich die Projektleiterin Christine Funk in der Pressekonferenz an die Medienvertreter*innen und alle Bonner*innen.
Die Herzenssprechstunde ist kein Abklatsch von „Fragen Sie Doktor Dingens,“ sondern eine Diskussionsveranstaltung. Hier können sich Bürger*innen direkt mit Vertretern von Politik und Verwaltung austauschen. Die Themen werden von der Bürgerschaft bestimmt.
Noch kein Licht am Ende des Tunnels! Die Redaktion dankt allen für die erbaulichen Reaktionen auf unseren ersten Rettungsaufruf in der letzen BUZ-Ausgabe. Sie machen uns Mut, weiterhin für den Erhalt der BUZ als engagierte Umweltzeitung zu kämpfen.
VOR DEM AUS Rettungsaufruf Ausgangslage Seit über 35 Jahren erscheint die Bonner Umweltzeitung (BUZ). Die Redakteur*innen liefern sechsmal im Jahr fachliche Informationen und umweltpolitische Impulse durch gut recherchierte Artikel zu einer Vielzahl von Umweltthemen....
Offener Brief anlässlich der Stichwahl um das Amt des:der Oberbürgermeister:in Bonns
Morgen ist bei uns im Quartier Sperrmüll. Heute stelle ich wieder mal Überflüssiges, aber noch Brauchbares für die Sammler*innen raus.
Damals hatte ich als Student meinen ersten Haushalt mit gesammeltem Sperrmüll eingerichtet. Das war immer wieder eine Entdeckungsreise. Der Reiz hält noch heute an
Zur Zukunft des Bauens Wie Städtebau und Architektur den klimatischen und kulturellen Wandel der gebauten Umwelt mitgestalten können, illustriert die aktuelle Ausstellung „WEtransFORM“ in der Bundeskunsthalle. Der Baustil müsse sich von „eng, spaltend, linear“ zu...
Positionen zur Wohnungspolitik II Seit der vorigen BUZ sind die Königswinterer Wahlprogramme erschienen. Allen gemeinsam ist der nicht benannte Elefant im Raum: Das Einfamilienhaus im Grünen – flächenfressend und PKW-abhängig, aber nachgefragt. Susanne Gura Bezahlbar...
Am Sonntag zu vormittaglicher Stunde fand im bis auf den letzten Platz ausgebuchten „Kleinen Theater“ in Bad Godesberg eine Veranstaltung zur OB- und Kommunalwahl statt.
Das Aktionsbündnisses „Seilbahn für Bonn: JA!“ hat 8 Fragen an die OB Kandidat*innen gestellt. Hier die Antworten. Foto und Montage des Beitragsbildes: Peter Oszvald