Bonn hat seit Mai ein besonderes Format, die Auswirkungen des Klimas im Wandel und was dies erfordert in die breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Im Zukunftsbus erhält die Stadtgesellschaft Tipps zur Klimaanpassung.
Ralf Wolff
In Bonn ist seit diesem Mai ein „Zukunftsbus“ in den Fahrplan eingegliedert. Dieses Angebot steht ganz im Zeichen der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030.

Der Bonner Zukunftsbus, seit Mai im Linienbetrieb – Auf
dem Weg über Klimaanpassung ins Gespräch kommen.
Foto: Ralf Wolff
Die Idee sowie das inhaltliche Konzept entstammen aus der Wanderausstellung „Klima im Wandel“ der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE NRW), die den Bus anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums gestaltet hat.
Zusammen mit den SWB Bus und Bahn bietet die Stiftung allen Busfahrenden an, auf dem Weg über Zukunftsvisionen im Umgang mit der Klimakrise ins Gespräch zu kommen. Das 13. Nachhaltigkeitsziel „Maßnahmen zum Klimaschutz“ steht dabei im Fokus. Hierfür gibt es in diesem Elektrobus zahlreiche Anregungen:
- Plakate und Informationsmaterialien über Begrünung.
- Entsiegelung und weitere Maßnahmen für eine klimaangepasste Stadt.
- Zu sehen ist auch eine Vision der Zukunftsstadt Bonn, umgebaut zu einer so genannten „Schwammstadt“.
Das Innovative an der Idee für diesen Zukunftsbus ist, die Menschen in ihrem Alltag für die wichtigen Klimagespräche abzuholen. Während sie zur Arbeit fahren, finden sie im Zukunftsbus alles, um über den klimaangepassten Umbau der Stadt zu einer nachhaltigen Stadtgemeinde nachzudenken.
Für einen Austausch mit Experten (aus Kommunen, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft) veranstaltet die Stiftung SUE NRW am 7. Oktober im LVR-Landesmuseum in Bonn eine Fachtagung (Anmeldung via www.sue-nrw.de).
Darauf können sich Interessierte im Rahmen der Woche der Klimaanpassung am 17. September mit ihrer Teilnahme an zwei Sonderfahrten mit dem Zukunfts- oder Klimabus zu kommunalen Anpassungsmaßnahmen vorbereiten. Die Anmeldung wird ab Juli über die Volkshochschule Bonn möglich sein.
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