Bonn und der Klimawandel aus ärztlicher Sicht
Bonn und der Klimawandel aus ärztlicher Sicht
Einblicke in die Arbeit einer gemeinnützigen überparteilichen Organisation zur Eindämmung der Lichtverschmutzung.
Vom 20. bis 24. Juli 2026 findet in Vilich-Müldorf das 2. Bonner Solarcamp statt. Das Solarcamp richtet sich an junge Menschen ab 15 Jahren, die sich für eine berufliche Perspektive im Handwerk interessieren und dabei den Fokus auf den Ausbau der Solarenergie setzen möchten.
„Gehen sie aus im Stadtpark die Laternen…“ Hit des Jahres 1963, gesungen von Gitte Haenning und Rex Gildo. Dieser Schlager sieht es als Vorteil, dass nur noch der Sternenschein auf das Paar fällt. Doch ein solcher romantischer Moment wird in den Städten immer seltener. Die „Lichtverschmutzung“ trübt den Blick zum Himmel. Zuviel künstliches Licht unterdrückt die Produktion des „Schlafhormons“ Melatonin, was zu Schlafstörungen führen. Das sorgt verliebte Paare nicht. Lichtverschmutzung ist ein zunehmendes Problem städtischen Lebens. „In hellen Großstädten kann man mittlerweile nur noch wenige helle Sterne erkennen, während ein dunkler Landhimmel mehrere tausend Sterne zeigt. Dies … raubt auch Bürgern und Bürgerinnen die Chance auf ein einzigartiges Naturschauspiel.“ bund-sh.de/stadtnatur/Lichtverschmutzung/
Wie laut ist es in Bonn? Ein kleiner Hörspaziergang auf dem Bonner Talweg und ein Blick in den jüngsten Lärmaktionsplan der Stadt Bonn helfen bei dieser wichtigen Frage weiter. Denn nichts Geringeres als unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit stehen auf dem Spiel.
Im heutigen schnelllebigen digitalisierten Alltag gibt es eine Unmenge von Sinnesreizen, die unsere Aufmerksamkeit und Konzen- tration kurzfristig binden und auf Dauer gesundheitlich erschöpfen können. Auf das rechte Maß an Dezibel für die Lautstärke oder Lumen für den Lichtstrom können wir achten.
Der ZOB wurde nach Fertigstellung der U-Bahn als Provisorium gebaut und weist manche Mängel auf. Deshalb ist eine komplette Umgestaltung geplant, die für Jahrzehnte das Stadtbild prägen wird. Dabei ist wichtig, Fehler zu vermeiden und so zu planen, dass der neue ZOB für die Fahrgäste Verbesserungen bringt und dass ein reibungsloser Busverkehr ermöglicht wird. Das VF hat sich mehrfach zu den Planungen geäußert. Die wichtigsten Gesichtspunkte werden nachfolgend erörtert.
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hält die Bonner Kooperationsvereinbarung CDU–SPD–FDP für ambitionslos.
Auch das von meiner Familie bewohnte Haus ist ein ‚Solarprojekt in Friesdorf‘.
Unsere Aktivitäten. Wieder gibt es viel zu berichten.
Wer eine hohe Miete zahlen kann, wird in Bonn durchaus schnell fündig. Den Bedarf an bezahlbaren Wohnungen kann die Wohnungswirtschaft aber nicht decken, und die hohen Baukosten behindern den Neubau. Beim Umbau geht das private Bauen allerdings trotz Krise weiter, und für mehr Förderwohnungen stehen staatliche Mittel bereit. Worauf wird der Bonner Bauturbo setzen?
Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaschutz- abkommen und der Agenda 2030 richtet sich der Blick auf die Fortschritte der Energiewende. Ziel ist es, den Klimawandel zu bremsen und die Wirtschaft klimafreundlich umzubauen – vor allem durch die Reduzierung von Treibhausgasen. Windräder prägen zunehmend die Landschaft, Solaranlagen wachsen auf Dächern und Feldern. Doch wo steht Deutschland heute, wie entwickelt sich Europa und welche Rolle spielt Nordrhein-Westfalen?
Über eine Millionen Balkonkraftwerke („Mini-Solarkraftwerke“ oder auch „Steckerkraftwerke“) sind bisher in Deutschland installiert worden. Hinzu kommen die größeren Anlagen auf den Dächern. Auch in Bonn boomt der Ausbau von solarer Energienutzung in Bürgerhand. Der „SPIEGEL“ meldete jüngst, dass Bonn „Balkonkraftwerk-Hauptstadt“ ist; in Bonn gibt es über 3.000 angemeldete Mini-Solaranlagen. Eine „Dunkelziffer“ gibt es bei der Anzahl dieser Anlagen. Sie sind nämlich nur anzeigepflichtig beim „Marktstammregister“ der Bundesnetzagentur – nicht genehmigungspflichtig. Ein Musterbeispiel ist der Ortsteil Friesdorf.
Die Projekte sind in Art und Größe sehr unterschiedlich. Auch an öffentlichen Gebäuden eröffnet sich ein großes Potenzial solarer Energienutzung. Die nachfolgende Auswahl illustriert beispielhaft die Bandbreite realisierten Projekte.
Zum Elternabend der Woellmer-Schule haben sich viele Personen eingefunden. Heute geht es nämlich darum, ob man das Schulprojekt „Sonne auf dem Schuldach“ unterstützt oder nicht.
Die Sonne ist für uns alle da.
„Wozu ist die Sonne da? Nachts scheint sie nicht und tagsüber ist es sowieso hell!“
Am 19. Dezember letzten Jahres verabschiedete der hiesige Regionalrat den Regionalteilplan „Erneuerbare Energien“, womit Gebiete der Planungsregion Köln für die Windenergieerzeugung vorgegeben werden. Das Land NRW erfüllt damit seinen Flächenbeitragswert nach dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) des Bundes. Umwelt- und Naturschutzverbände bringen sich beratend aber ohne Stimmrecht in den Diskurs der stimmberechtigten Mitglieder des Regionalrats ein. Nun sind aus ihrer Sicht einige „Windenenergiebereiche“ nicht hinnehmbar.
Die BUZ wendete sich an die eingetragene Genossenschaft „BürgerEnergie Rhein- Sieg eG, um zu zeigen, wie man als Mieter*in oder Eigentümer*in Möglichkeiten hat, von Sonnenenergie zu profitieren.
Ein wesentlicher Akteur bei der Umsetzung der Wärmewende in Bonn und des Bonner Klimaplanes 2035 ist die Bonner Energie Agentur (BEA). Celia Schütze als Geschäftsführerin hat uns Einblicke in die Arbeitsschwerpunkte der BEA und Pläne zur Ausweitung ihres Beratungsangebotes gegeben.
Der Verein Bonn im Wandel begleitet mit einem Zukunftsprogramm, entstanden aus der Mitwirkung von Bonner*innen bei Bonn4Future, die zukünftige Entwicklung Bonns. Ein Programmbüro Zukunft unterstützt bei der Vervielfältigung der bisherigen Erfolge. Zunächst entwickelt es Werkstätten für ein gutes Miteinander und gemeinsame Zukunftsgestaltung. Diese sollen in mehreren Bonner Quartieren erprobt werden (RW).
„2035 ist unsere Energie zu 100 Prozent erneuerbar“, heißt es in der 2024 veröffentlichten Broschüre „Bonner Klimaplan 2035“. Was genau damit gemeint ist und was dafür getan wird, darüber berichteten uns Jonas Michels, Leiter der Abteilung Umweltvorsorge und -planung der Stadt Bonn, und Carmen Ulmen, Programmkoor- dinatorin „Erneuerbare Energien“.
Die Sonne ist für alle da. Sie schenkt uns Energie und ermöglicht Leben auf der Erde. Doch nicht alle schätzen dieses Geschenk der Natur. Es scheint, dass die Sorgen um das Klima in den Hintergrund geraten sind. Wirtschaftliche Herausforderungen und aktuelle sowie angedrohte Kriege dominieren den öffentlichen Diskurs. Befürchtungen um die bisherigen Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel gibt es nicht nur im globalen Kontext, sondern auch in Deutschland und in unserer Region.
Grund genug, sich in dieser Ausgabe mit bisherigen Fortschritten und befürchteten Rückschritten zu befassen.
Mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) droht uns der fossile Rückschritt: Statt erneuerbare Energien weiter voranzubringen, plant sie neue Gaskraftwerke.
Es scheint still geworden zu sein um die Seilbahn in Bonn. Niemand weiß, warum es nicht voran geht. Die Stadt Bonn plant die Trasse von Ramersdorf zum Venusberg derzeit nur im Hintergrund. Das wollen wir ändern.
Im Gespräch mit dem Verein Schützer der Erde e.V. entdecken wir, wie sich idealistische Menschen mit Bildungsangeboten für Gemeinschaft, Tiere und Natur einsetzen.
Positionspapiere deuten an wo die Reise hingehen soll. Autonom unterwegs – Was zunächst wie die Prophezeiung eines Verkehrsutopisten klingt, ist tatsächlich der Titel eines Positionspapiers des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) vom März 2025.
In den nächsten Jahren stehen diverse Generalsanierungen an. Der VCD berichtete in der letzten Ausgabe der BUZ. Stellwerke haben eine wichtige Funktion im Bahnbetrieb. Sie steuern Züge, Signale und Weichen und werden sukzessive modernisiert.
Wahlen, wichtige Anträge und viele Anregungen.
Am 8./9. November 2025 wurde im Künstlerforum Bonn den Akteuren des Projektes „Unsere Welt, unsere Visionen – entdecken, erleben, verändern“ eine lebhafte Bühne geboten. Im Rahmen des Worldvisionen-Festivals wurden die Ergebnisse einer Vielzahl vorangegangener Workshops mit Kindern und Jugendlichen in einem inspirierenden Programm multimedial vorgestellt.
Der Hof der Solawi Bonn / Rhein-Sieg zieht 2026 von Roisdorf nach Uedorf um.
Neues Leben an vergessenen Orten lautet das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Bonner Umwelt Zeitung. Davon inspiriert möchten wir uns dem Überlebenskampf alpiner Arten an „neuen Orten“ widmen und exemplarisch der Frage nachgehen, welche Auswirkungen der Klimawandel für die Flora und Fauna des größten hochalpinen Lebensraums im Zentrum Europas hat.
Die Petition „ Kein Abriss der LWK Roleber“ hat bereits mehr als 1 .000 Unterstützende gewonnen. Die CDU will dagegen seit fast zehn Jahren ein größeres Neubaugebiet, für das sie den Investor von den horrenden Kosten für den nötigen Kanalausbau befreit hatte. Der neue Bauturbo könnte dem Investor weitgehend freie Hand geben, und die Stadt müsste zahlen.