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DER WANDERFALKE _ neues Projekt des fringe ensemble

DER WANDERFALKE _ neues Projekt des fringe ensemble

s gibt diese Texte, die das fringe ensemble, obwohl sie alles andere als typische Theatertexte sind, einfach auf die Bühne bringen muss. „Der Wanderfalke“ von John Alec Baker ist so einer. Wie kaum ein anderes Buch feiert dieses Meisterwerk der literarischen Naturbeobachtung die unerschöpfliche Vitalität der Natur. In den 1960er Jahren war der Wanderfalke im Aussterben begriffen. In diesem Wissen beobachtete Baker über viele Jahre diese faszinierenden Vögel. Tag für Tag folgt er einem Wanderfalken und hält seine Beobachtungen in einer beispiellosen Mischung aus Poesie und Präzision fest – wie besessen davon, dem Geheimnis seiner Anmut und seines Lebens auf die Spur zu kommen.

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3. Forum Endlagersuche am 22./23.11.2024 in Würzburg

Im August dieses Jahres schaffte es das Thema Endlagersuche für den Atommüll wieder einmal in die Schlagzeilen. Der aktuell anvisierte Zeitrahmen für einen Standortvorschlag zwischen 2046 und 2068 solle immer noch zu knapp bemessen sein. Das mit einer Prozessanalyse beauftragte Ökoinstitut hatte herausgefunden, dass bei optimalem Verlauf frühestens eine Entscheidung in 2074 möglich sei. Was war geschehen? Die Wissenschaftler hatten naheliegenderweise die nach der technischen Festlegung notwendigen Prüf-, Verwaltungs- und Gesetzgebungsschritte hinzugefügt. Braucht man dazu eine teure Studie?

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Arbeitsstände Endlagersuche

Im Jahr 2020 wurde von der Bundesgesellschaft für Endlagersuche (BGE) eine Karte mit 90 Teilgebieten veröffentlicht, die für die Entsorgung von hochradioaktivem Atommüll geeignet sein könnten. Sie umfasste damals 54 Prozent des Gebietes von Deutschland. Was ist seitdem passiert? Immerhin arbeiten allein bei der Bundesgesellschaft in etwa 120 Expert*innen an dem Projekt. Eine Antwort versucht eine Veröffentlichung der BGE vom 4.11.2024 zu ersten Arbeitsständen zu geben.

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Orchester des Wandels e.V. mit Culture4Climate-Preis ausgezeichnet

Orchester des Wandels e.V. mit Culture4Climate-Preis ausgezeichnet

Im Rahmen des Netzwerkes „Performing for Future“ hatten wir Ihnen in unserer Ausgabe November/Dezember 2022 auch das „Orchester im Wandel“ vorgestellt. Es ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Orchesterinitiativen, deren gemeinsames Ziel es ist, durch außergewöhnliche Konzertformate auf Projekte zum Klima- und Naturschutz aufmerksam zu machen. Mit Benefizkonzerten fördert die Initiative ein Projekt auf Madagaskar, damit dort Klanghölzer für den Instrumentenbau aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen werden können. Im Bündnis engagierte Musiker*innen des Beethovenorchesters haben schon mehrfach den Kottenforst und das Haus der Natur als Bühne für musikalische Ereignisse genutzt.

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Nostalgie – Neue Fähren braucht die Stadt

Nostalgie – Neue Fähren braucht die Stadt

Das Beueler Wappen ziert zu Recht eine auf Wellen schaukelnde Fähre, denn seit 1673 wird hier der Rhein so überquert. Fähren oder Wasserbusse mit neuen Antriebstechnologien sind touristisch attraktiv und angesichts des drohenden Straßenverkehr-Kollapses dringend erforderlich.

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Zwischenruf

Zwischenruf

Das Reisen erscheint für uns in Deutschland so selbstverständlich wie Ernährung und Wohnen. Wer verstehen will, wie komplex der Begriff „Reisen“ ist, der muss erstmal auf Reisen gehen – ins Internet. Der Duden bezieht das Wort „Reisen“ auf seine Herkunft im Althochdeutschen: „sich erheben“ – im Sinne von sich bewegen. Wikipedia wird präziser, nämlich: „die Fortbewegung von Personen über einen längeren Zeitraum … um ein einzelnes Reiseziel zu erreichen oder mehrere Orte zu besuchen (Rundreise). Im fremdenverkehrswissenschaftlichen Sinne umfasst eine Reise sowohl die Ortsveränderung selbst als auch den Aufenthalt am Zielort.“

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Zwischenruf –  Extremes Klima oder nur schlechtes Wetter?

Zwischenruf – Extremes Klima oder nur schlechtes Wetter?

Die Älteren erinnern sich noch an das „Oderhochwasser 1997“. Vielen Zeitgenoss*innen war klar: ein Jahrhunderthochwasser; kommt also so schnell nicht wieder. Es gab damals mindestens einen Gewinner und viele Verlierer. Durch einen beherzten Auftritt im Krisengebiet wurde der damalige Ministerpräsident von Brandenburg zum „Deichgraf“ erhoben. Diese choreographisch gelungene Inszenierung ist dem Ministerpräsidenten von NRW nicht wirklich gelungen.
Die wahren Verlierer waren die Anrainer, deren Häuser in den Fluten ertranken. Die Bilder von wegbrechenden Häusern und wegschwimmenden Gebäuden gingen durch die Medien. Der Schaden an Privathäusern und an öffentlichen Einrichtungen und an der Infrastruktur war immens. Bereits Anfang August kehrten die evakuierten Bewohner*innen des Oderbruchs in ihre Häuser zurück. Schnell wurde der Wiederaufbau versprochen. Nur Quergeister mahnten, dass nach der Flut vor der Flut ist. Weiter machen wir bisher?

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Schwerpunkt: Bäume

Schwerpunkt: Bäume

Jährlich macht uns der/die Baumkönig/in einen interessanten Baum bekannt. 2024 wird mit der Mehlbeere der Zukunftsbaum für die Stadt vorgestellt. Ansprechendes Aussehen, Vorliebe für offene Standorte und Resistenz gegenüber längerer Trockenheit sprechen dafür. Sicherlich brauchen wir klimastabile Bäume – den vorhandenen aber zu pflegen, zu bewahren, dazu können Sie sich in dieser Ausgabe Anregung holen. Werden Sie selbst Baumkönig/in mit Ihrer Verantwortung für unsere Bäume!

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Was brachte das Forum Endlagersuche?

Was brachte das Forum Endlagersuche?

Wir hatten sie Anfang November auf das zweite Forum Endlagersuche am 17./18.11 in Halle hingewiesen. Unsere Autorin Susanna Allmis-Hiergeist hat daran teilgenommen und berichtet über die Ergebnisse.

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Zwischenruf – Tierschutz ist mehr als …

Zwischenruf – Tierschutz ist mehr als …

Tierschutz ist mehr als in Fussgängerzonen Spendengelder sammeln, ist mehr als gequälte Hunde aus dem Tierheim holen, ist mehr als Kröten über die Verkehrsstraße zu leiten, ist mehr als bienenfreundliche Blumen pflanzen. Die Empörung von leidenschaftlichen Fleisch-
essern über Tierquälerei in der Landwirtschaft oder über Tötungstechniken in Schlachthöfen ist nicht wirklich konsequent. Es reicht auch nicht „Tierwohl“ auf Haltungsformen in Schweineställen zu beschränken. Immerhin: Skandale über Tierquälerei erregen regelmäßig, zumeist folgenlos.

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Zur Arbeit des Bunds gegen Missbrauch der Tiere (bmt) e. V.

Zur Arbeit des Bunds gegen Missbrauch der Tiere (bmt) e. V.

Tierheime für alle Felle Im Tierheim Köln-Dellbrück finden jährlich etwa 500 Hunde, fast ebensoviele Katzen und zudem viele Klein- und Wildtiere ein zumindest vorübergehendes Zuhause. Als Tierheim des Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) trägt die Einrichtung...

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LRBS – Jetzt kommt es auf den Stadtrat an!

Werden die umstrittenen Riesen-Siedlungen in Stieldorf und Vinxel im Regionalplan festgelegt? Bonn hat JETZT die beste
Chance, die Festlegung noch zu verhindern. Der Stadtrat kann sich derzeit an eine Arbeitsgruppe des Regionalrats Köln
oder direkt an die Bezirksregierung wenden. Weil eine Reihe von Grundsätzen des Regionalplans gegen diese Orte für neue
Siedlungen sprechen, gibt es gute Chancen auf Erfolg.

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Über die Hilfe, die Tierheime brauchen

Über die Hilfe, die Tierheime brauchen

Appelle, Aktionen und Argumente des Deutschen Tierschutzbundes, ein Brandbrief an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und ein Gespräch im Bonner Tierheim zeigen, wie sehr deutsche Tierheime an ihre Grenzen gekommen sind.

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Mit Tierschutz Lebensraum erhalten

Mit Tierschutz Lebensraum erhalten

Appellen gegen unachtsamen Umgang mit unseren Tieren widmet sich diese Ausgabe der BUZ. Initiativen und Vereine werden
vorgestellt, die sich für einen besseren Tierschutz einsetzen. Dabei gilt es auch Tieren ihren Lebensraum zu erhalten, die nicht so im
Fokus stehen wie unsere Haustiere. So bewahren wir unseren Tieren und Pflanzen – schließlich uns selbst – eine lebenswerte Umwelt.

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Gastbeitrag zum Mountainbikekonflikt am Bonner Venusberghang

Der Wald ist ein beliebtes Ausflugsziel, doch wie lassen sich Naturschutz und Nutzung des Waldes vereinen? Hat der Mensch das Recht, den Wald für sich in Anspruch zu nehmen und seine Bedürfnisse über die der Natur zu stellen? Im Konflikt rund um das Mountainbiking im Kottenforst kommen hier kontroverse Meinungen zu Wort. Dieser Beitrag möchte ein Résumé ziehen und zu dem schwierigen Diskurs beitragen.

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Nostalgie und Aktuell – Städtelärmranking 2011 und der Bonner Lärmaktionsplan 2023

Nostalgie und Aktuell – Städtelärmranking 2011 und der Bonner Lärmaktionsplan 2023

Nicht um jede Spitzenposition sollte man sich wirklich reißen. Das gilt zumindest für den 4. Platz, den die Stadt Bonn im Städ­telärmranking 2011 des Fraunhofer Instituts für Bauphysik belegt. Dabei ist dieses Ergebnis nicht wirklich überraschend. Die von der EU vorgeschriebenen Lärmkartierungen weisen die Problemzonen in Bonn deutlich aus. Ein darauf aufsetzender kom­munaler Lärmaktionsplan (LAP) soll helfen, die wichtigsten Brennpunkte der Stadt zu entschärfen.

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Zwischenruf – Mal eben Bonner Klima retten

Zwischenruf – Mal eben Bonner Klima retten

„Die Güte des Puddings erweist sich nicht im Kochbuch sondern im Essen“ (Aldous Huxley).
Diese philosophische Einsicht ist nicht nur auf die kulinarischen Momente des Lebens beschränkt. Sie gilt auch für Programme, insbesondere Parteiprogramme, genauso für kommunale Aktionsprogramme. Es ist gut, dass es einen „Klimaplan 2035“ der Stadt Bonn gibt. Noch besser ist es, wohlfeile Überlegungen zum Klimawandel nicht nur durch kommunale Beschlüsse zu weihen, sondern sie in umsetzbare und überprüfbare Maßnahmen zu überführen. Die Rettung des Klimas erfordert Aktionen, nicht Dokumente.
So lautet die Einleitung zum Zwischenruf, den wir auf Seite 7 der aktuellen B UZ Printausgabe finden.

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Bonn4Future – Handlungsfeld Mobilität und das Quartier der Zukunft

Bonn4Future – Handlungsfeld Mobilität und das Quartier der Zukunft

Für den Fahrradverkehr wird in Bonn mit Umweltspuren und geschützten Radstreifen einiges getan. Das Angebot an Bus und Bahnen ist hingegen noch ausbaufähig. Auch die Fußgänger*innen sind nicht wirklich im Blick. Ein Mobilitätsrat soll gemäß den Empfehlungen von Bonn4Future Planer*innen bei einer ökologisch angepassten Mobilitätsentwicklung unterstützen. 

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Der Klimaaktionsplan – Wohnen und Wirtschaft

Bonn verfügt nur begrenzt über Flächen, die für den Wohnungsbau erschlossen werden können. Mit der geplanten Stadtentwicklungsgesellschaft soll künftig auf städtischen Grundstücken für sozialökologischen Neu- und Umbau gesorgt werden. Mit Wohnungstauschbörsen in den Quartieren möchte Bonn4Future den Umzug von Jung und Alt in ihren Bedürfnissen angepasste Wohnungen erleichtern, um vorhandene Wohnflächen umfänglicher als bisher zu nutzen.

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Der Klimaaktionsplan – Es geht nur zusammen

Der Klimaaktionsplan – Es geht nur zusammen

Im Mitwirkungsverfahren Bonn4Future haben über 320 zufällig geloste Bonner*innen an einem Weg für eine klimaneutrale Stadt Bonn 2035 gearbeitet. Die aktive Zivilgesellschaft, Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung haben dabei unterstützt. Den so entstandenen Klimaaktionsplan und seine Empfehlungen geben wir innerhalb der nächsten drei Wochen auf dieser unserer Webseite in Auszügen des Originaltextes wieder.
Spannend? Dann schalten Sie am kommenden Montag wieder ein, wenn es heißt: Klimafreundlich ackern, kochen und
essen zum Einen und Mehr Wissen, mehr Grün und mehr Blau in der Stadt zum Anderen.

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Demokratie in Bewegung: Bürgerräte

Demokratie in Bewegung: Bürgerräte

Schon Winston Churchill wusste, dass Demokratien unvollkommen sind: „Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“ Doch die vielfältigen krisenhaften Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft lassen viele Menschen bezweifeln, dass die Gewählten im Sinne der Wähler*innen regieren. Ein Misstrauen gegenüber Politik und den Entscheidungen in der repräsentativen Demokratie wächst in einem Ausmaß, dass sie als solche in Frage zu stehen scheint. Lässt sich das politische System ändern?

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LRBS – Licht und Dunkel – Aktuelles aus der Siebengebirgsregion

Zur Halbzeit zwischen zwei Kommunalwahlen gibt es gute und schlechte Nachrichten aus den beiden Kommunen Königswinter und Bonn, die am Naturpark Siebengebirge aneinandergrenzen. Bei der Siedlungspolitik enttäuscht die Königswinterer Koalition, deutlich klimafreundlicher ist die Bonner Siedlungspolitik. Nun könnten neue Siedlungen in Stieldorf und Vinxel sogar die Bonner Verkehrswende unterminieren.

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Bürgerbeteiligung für Klimaschutz

Bürgerbeteiligung für Klimaschutz

Diese aktuelle Bonner Umwelt Zeitung steht ganz im Zeichen des Wegs zur klimaneutralen Stadt Bonn 2035. Die BUZ-Redaktion und das Ökozentrum Bonn e. V.  unterstützen mit dieser Ausgabe die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Bürgerprojekt Bonn4Future.

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Agri-Photovoltaik auf dem Apfelhof

Agri-Photovoltaik auf dem Apfelhof

Auf dem Biohof der Nachtweys im rheinland-pfälzischen Gelsdorf läuft derzeit das deutschlandweit erste Forschungsprojekt zum »Agri-PV-Obstbau«, das von BayWa r.e. und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme zusammen mit weiteren Forschungspartnern geleitet wird. Hier soll parallel zur Apfelernte eine Leistung von 258 kWp erwirtschaftet werden. Gefördert wird es durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz (MKUEM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

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Naturressource Boden

Naturressource Boden

Der Erhalt des Bodens als Naturressource verlangt einen angepassten sparsamen Umgang. Seit der Verabschiedung des Bundes-Bodenschutzgesetzes und der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung aus den Jahren 1998 und 1999 entwickelt sich die bodenkundliche Baubegleitung zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Bodenschutzes. Bodenbörsen können dazu beitragen.

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Nostalgie – Lese-Lust im deutschen Öko-Weinbau

Nostalgie – Lese-Lust im deutschen Öko-Weinbau

Radelt man von Bonn rheinaufwärts oder bis ins Ahrtal, prägen bald schon steile Schieferfelsen und eingestreute Rebhänge das Bild. Dabei sind insbesondere an der Ahr durch die Flurbereinigungen der letzten Jahrzehnte ausgedehnte Monokulturen entstanden, die zwar einfacher zu bewirtschaften sind, aber für das gesamte Ökosystem ohne begleitende Maßnahmen sicher keinen Fortschritt darstellen.

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