Im Jahr 2019 fasste der Bonner Rat den Beschluss zur Klimaneutralität bis 2035. Dabei sollte auch das 1.5-Grad-konforme CO2-Budget eingehalten werden. Wie das gelingen kann, beschreibt nun der „Klimaplan 2035 für die Bundesstadt Bonn“.
Im Jahr 2019 fasste der Bonner Rat den Beschluss zur Klimaneutralität bis 2035. Dabei sollte auch das 1.5-Grad-konforme CO2-Budget eingehalten werden. Wie das gelingen kann, beschreibt nun der „Klimaplan 2035 für die Bundesstadt Bonn“.
Wie stark die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas in die Wirtschaft und den Alltag eingreifen kann, hat der Ukraine-Krieg gezeigt. Mit Blick auf China lässt sich eine weitere Abhängigkeit, nämlich die von Arzneimittelwirkstoffen, erkennen. Mit anderen schwerwiegenden Risiken.
Die Jagdpraxis in Deutschland wird von vielen Naturschutzverbänden kritisch gesehen. Häufig als Rechtfertigung herangezogene Wildschäden wurden vielerorts nicht zurückgedrängt, und während die Bestände von Wildschweinen und Rehen weiter anwachsen, werden Feldhasen und Rebhühner immer seltener. Den Handlungsbedarf haben immerhin einige Bunderländer u.a. Nordrhein-Westfalen erkannt und in landesspezifischen Jagdrechtsnovellen auch dem Thema Tierschutz in stärkerem Maße Rechnung getragen.
In der Umgebung von Bonn tritt die Erdgeschichte an vielen Stellen plastisch zu Tage. Ein geologischer Lehr- und Wanderpfad durch den Kottenforst stellt die Entwicklung unserer Region während der letzten 400 Millionen Jahre anschaulich in einen übergreifenden Zusammenhang.
In dieser Serie behandelt unsere Autorin Susanna Allmis-Hiergeist das Thema Endlagersuche in Deutschland. Es könnte auch eine "unendliche Geschichte" genannt werden, denn der erste Bericht stammt aus dem Jahre 2020. Lesen Sie diese spannende Reihe hier im Block....
Den Stromnetzen kommt bei der Energiewende eine entscheidende Rolle zu, darüber sind sich Experten und Politiker weitgehend einig. Aber welche Netzteile sollen vorrangig ausgebaut werden?
Im Herbst 2020 hatte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den „Zwischenbericht Teilgebiete“ veröffentlicht, in dem 54 Prozent der bundesrepublikanischen Fläche als endlagertauglich ausgewiesen war. Zwei Jahre später ist zumindest methodisch beschrieben, wie daraus circa zehn Standorte für eine oberirdische Erkundung gewonnen werden sollen. Doch die methodischen Konkretisierungen stellen die bisherigen Zeitpläne erheblich in Frage.
Der Baum der Erkenntnis in der christlichen Schöpfungsgeschichte, die Welten-Esche Yggdrasil, Buddhas Erleuchtung unter dem Feigenbaum – Baum und Wald spielen seit jeher eine zentrale Rolle in den Vorstellungen und dem Erleben der Menschen. Spätestens seit der Romantik hat der Deutsche Wald Malerei und Musik, insbesondere aber auch das Schaffen der Dichter geprägt. Dabei sind die anklingenden Themen und Motive vielschichtig und mitunter auch ambivalent.
Teil zwei unserer unendlichen Geschichte.
Der erste Beitrag zur Atommüllendlagerung oder der unendlichen Geschichte ist hier zu lesen.
Was sind Allergien und wie werden sie durch unsere Umwelt beeinflusst?
Damit hat sich unsere Autorin 2013 beschäftigt und es noch immer hoch aktuell!
Die endlose Geschichte der Endlagersuche beschäftigt unsere Autorin schon eine lange Zeit.
Brunnen in Bad Godesberg, so heißt der Titel zu diesem Beitrag, den wir in unserem Archiv ausgegraben haben. Er erschien im Jahre 2013 und ist immer noch aktuell!
Im August des Jahres 2010 schrieben wir über die Neugestaltung des Bonner Bahnhofvorplatzes. Was uns damals bewegte können Sie in unserer Nostalgiereihe lesen. Manche werden die Namen nichts sagen, es ist ja auch schon 12 Jahre her! Inwiefern der Wunsch von der Realität abweicht ist im anschließenden Kommentar zu lesen.
Pünktlich zum heiligen Abend ein Weihnachtsmärchen aus Bad Godesberg. Dieses Märchen erschien in der Ausgabe Oktober/November 2013
Ein junger Apfelbaum symbolisiert den Staffelstab beim bundesweiten „Staffellauf für Nachhaltigkeit in den Darstellenden Künsten“, ein grünendes Cello dient als Logo des „Orchesters im Wandel“. Die Kunst auf und hinter der Bühne leistet vielfältige Beiträge zum Klimaschutz. Auch hier in Bonn.
Bild: Musikalisches Picknick in der Waldau Foto: Susanna Allmis-Hiergeist
Umweltpädagogische Programme leben von praxisnaher Wissensvermittlung in naturnaher Umgebung. Im Bonner Raum gibt es hierzu ein vielfältiges Angebot. Wir möchten Ihnen einige wichtige Träger im Bereich Umweltbildung mit ihren besonderen Schwerpunkten vorstellen.
Blauer Engel für Programme. Wieso werden Computerprogramme mit einem Blauen Engel ausgezeichnet, wenn eigentlich die Hardware, also Speicher und Prozessoren, den Strom und die Rohstoffressourcen verbrauchen?
Haben Sie sich schon einmal dabei ertappt, insgeheim an der Machbarkeit der Energiewende zu zweifeln? Sicher, die großen Linien sind klar und größtenteils technologisch ausgereift. Aber wie die zahllosen dezentralen Potentiale erneuerbarer Energien transparent und koordiniert nutzbar gemacht werden können, ist von fordernder Komplexität. Künstliche Intelligenz (KI) verspricht, bei diesen und vielen anderen umweltrelevanten Anwendungen zu assistieren.
Dass die Weltklimakonferenz in diesem Jahr zum sechsundzwanzigsten Mal stattfindet, lässt sich auf zweierlei Arten lesen: die Treffen stehen für Kontinuität und langen Atem, aber auch für Fortschritte nur im Schneckentempo. Und das, obwohl die prognostizierten Klimagasemissionen nach kurzem Corona-bedingtem Einbruch in 2021 weiter ansteigen. Leiten die Verhandlungsergebnisse in Glasgow die erhoffte Zeitenwende ein?
Was ist gemeint, wenn Fritz Reheis in seinem Buch Resonanzstrategie empfiehlt, das Thema Nachhaltigkeit neu zu denken? Neu denken hört sich erst einmal philosophisch an, zumal auch noch die Wiederentdeckung der Zeit auf dem Programm steht. Tatsächlich bewegt sich der Autor in vielen Disziplinen. Sein Ziel: Den Lärm des Geldes in die Symphonie des Lebens zu überführen.
Die Stadt Bonn befindet sich in vielfältiger Weise im Aufbruch, besonders im Bereich Klimaschutz. Die Beteiligung der Bürger an der Erreichung der Bonner Klimaneutralität (Bonn4Future) wurde mit einem Klimaaktionstag und einem ersten Klimaforum im September dieses Jahres auf den Weg gebracht. Im Rhein-Sieg-Kreis, bundesweit und sogar international ist Bonn mit anderen Kommunen vernetzt und tauscht sich mit ihnen über konzeptionelle Ansätze zur nachhaltigen Stadtgestaltung aus. Lesen Sie im Interview mit Oberbürgermeisterin Katja Dörner, wo sie die größten Chancen sieht und welche Projekte sie in den kommenden Jahren voranbringen möchte.
Mit dieser gut gelaunten Botschaft wird ein Junge in „Töffi, Schwurliwupp und die kleine Elfe Melusine“ konfrontiert, der mit einem Eichkater auf Elfengröße geschrumpft im Wald unterwegs ist. Die Natur in Form von Tieren und Blumen wurde in der Kinder- und Jugendbuchliteratur häufig herangezogen, um die pädagogischen Anliegen der Autor*innen zu vermitteln. In aktuellen Texten präsentieren sich die jungen Protagonisten eher eigenständig und selbstbewusst, nicht selten als Umweltrebellen.
Mit diesem Wort führt uns Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor des Beethoven Orchesters Bonn, in seine Vision einer zukunftsorientierten Orchesterarbeit ein. Anfang des Jahres hatte Patrizia Espinosa als Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention die Musiker*innen für ihren Einsatz zur interkulturellen Verständigung und die Mobilisierung von Menschen für die Anliegen des Klimawandels mit der Verleihung des Titels Klimabotschafter geehrt. Was sich dahinter genau verbirgt, erläutert uns Dirk Kaftan im nachfolgenden Gespräch.
Die Fachkonferenz Endlagersuche, die im Oktober 2020 mit einer Auftaktveranstaltung begonnen hatte, startete im Februar dieses Jahres in einen ersten von drei inhaltlichen Beratungsterminen. Selbstorganisiert, digital, mit bis zu annähernd 1000 Teilnehmer*innen gleichzeitig. Nur eine romantische Idee, fragte ein Teilnehmer. Im Folgenden schildern wir Eindrücke aus der Startphase dieses spannenden Experiments.
„Ist das nun eine rhetorische Frage oder geht es um Erkenntnisgewinn?“, lässt sich die deutlich gereizte Stimme eines Staatssekretärs aus einer früheren Besetzung des NRW-Umweltministeriums vernehmen. Anlass sind Dreharbeiten eines Teams um den Journalisten Marvin Oppong, das mit dem damaligen Minister Remmel und seinen Mitarbeitern über den Umfang des Transports von Castor-Behältern durch das Land NRW sprechen möchte. Castoren im Gelände des Bahnhofs Bonn-Beuel hatten dem freiberuflich arbeitenden Oppong die Idee geliefert, dem Gefahrenpotential solcher Transporte und von weiteren möglicherweise strahlenden Altlasten in Deutschland auf den Grund zu gehen. Das Ergebnis seiner Recherchen liegt nun in Form eines Films vor, der am 12.Juni 2019 seinen Kinostart in der neuen Filmbühne hatte.
Bewegte Frauen in der Landwirtschaft Welches Bild haben wir eigentlich von Bäuerinnen? Sicher nicht das von technikaffinen Frauen mit Beobachtungdrohnen in der Hand zur Kontrolle ihrer vielfältig bepflanzten Felder. Für unsere Breitengrade ist das Klischee vielleicht...
Die BUZ 3-18 analysiert den Koalitionsvertrag, und da würde ich natürlich gerne über ambitionierte Ziele zu meinem Thema der letzten Monate, der Endlagersuche für den Atommüll, berichten. Was dazu tatsächlich im Koalitionsvertrag steht, kenne ich schon mit etwas Vorsprung.
Nachdem die ersten beiden Teile unserer Serie versucht haben, die komplizierte Organisation und die vorgesehenen Prozessschritte der Endlagersuche für Atommüll zu verstehen, geht es in diesem dritten Beitrag um das brisante Thema der Finanzierung.