Jeder hat ab und zu Lebensmittelreste übrig. Doch vieles, was nicht restlos beim Kochen verwertet wird, muss noch lange nicht in der Tonne landen. Meistens lassen sich diese Reste mit etwas Kreativität weiterhin zu einem leckeren Gericht zubereiten.
Jeder hat ab und zu Lebensmittelreste übrig. Doch vieles, was nicht restlos beim Kochen verwertet wird, muss noch lange nicht in der Tonne landen. Meistens lassen sich diese Reste mit etwas Kreativität weiterhin zu einem leckeren Gericht zubereiten.
Seit 34 Jahren kooperieren Bergfeld‘s Biomarkt und die Mühlenbäckerei DLS aus Hennef bei Produktion und Verkauf von biologischen Lebensmitteln. Waren in den 80er- und 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ökologisch erzeugte Lebensmittel noch ein rares Gut, werden Bioprodukte heute auf breiter Front auch in Bio-Supermarktketten und im konventionellen Handel angeboten. David Lee Schlenker und Axel Bergfeld sprechen über die Chancen und Herausforderungen für inhabergeführte Bio-Betriebe und ihre Produkte. Und wie ein kleines handgeschöpftes Salz aus Kreta Lust auf Vielfalt auf dem Teller machen kann.
Lebensmittelrettung hat mit Wertschätzung von Lebensmitteln zu tun. Können wir unsere Landschaft weiterhin so hochtechnisiert wie bislang bewirtschaften? Das Überangebot landet zu oft in der Tonne. „Bio“ rettet Lebensmittel. Der Begriff muss neu erklärt und demonstriert werden.
Mehlschwalben sind Kulturfolger. Sie bauen Lehmnester an Häuserwänden unter Dachvorsprüngen. Doch die Populationen sind rückläufig. Es fehlt an Insekten und es fehlt an Lehm, so dass Bauversuche kläglich scheitern.
Angesichts dieser Notlage entwickelte sich in Bonn-Friesdorf aus der Initiative eines Ehepaars eine Schwalbenhilfe mit Friesdorfer Nachbarn: Kunstnester, anstelle von Lehmnestern an Häusern angebracht, bieten nun sichere Brutmöglichkeiten. Größte Schwierigkeit blieb die Anbringung der Nester in großer Höhe. Hier sprang die Freiwillige Feuerwehr ein. Eine Leiterübung im Rahmen ihres Ausbildungsprogramms gewährleistet in Friesdorf nun die kontinuierliche Erweiterung der Nisthilfe für Mehlschwalben.
Wer am Budafokpark entlanggeht, ahnt kaum, welch grüne Oase sich hinter dem Eisengatter verbirgt: Der „Garten der Bildung“ der Volkshochschule (VHS) Bonn hat sich seit 2022 von einem grauen Hinterhof in einen lebendigen, umweltpädagogischen Lernort verwandelt. Direkt zwischen dem Haus der Bildung und dem historischen Windeckbunker am Mülheimer Platz 1 gelegen, vermittelt dieses urbane Projekt praktische Nachhaltigkeit.
Für mich als Fotograph ist es keine Neuigkeit, dass Fotos manipuliert werden. Neu war für mich die erste Erfahrung mit ChatGPT. Mein erster Probelauf mit diesem KI-Instrument hat mich beeindruckt und beunruhigt zugleich. Allein durch die Eingabe eines einzigen Wortes, nämlich „Innovation“, habe ich einen Text innerhalb von einer Minute erhalten.
Wie geistesgegenwärtig reagieren wir in brenzligen Verkehrssituationen und können KI-Systeme das möglicherweise besser? Solchen praktischen Fragestellungen widmet sich die neu gestaltete Dauerausstellung „Mission KI“ im Deutschen Museum Bonn und rückt Chancen und Risiken gleichzeitig in den Mittelpunkt.
Bei bestem Wetter verwandelte sich der Münsterplatz in Bonn am 21. und 22. Mai 2026 in einen Knotenpunkt für Wissenschaftsinteressierte aus der Region Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.
Die Medienlandschaft ist im Umbruch. Zahlreiche kleinere Zeitungen stehen angesichts der Konkurrenz durch das Internet vor dem Aus. Andere versuchen durch einen umfassenden Relaunch sich neu zu erfinden. So auch meine fiktive Redaktion. Mitunter geht es hoch her. Aber in allen Köpfen herrscht der ungebrochene Wille nach innovativen Lösungen. Schauen wir mal zufällig rein in eine dieser Konferenzen.
Innovationen haben es schwer. Besonders, wenn sie keiner versteht. Am erfolgreichsten sind sie, wenn sie einfach daher kommen: per Gesetz oder Propaganda. So schlich sich die Wasserspartaste ohne viel Aufsehen in unsere WC. Ähnliche Akzeptanz erfuhren Bewegungsmelder, die in den Anfängen zunächst einigen Zeitgenosse verdächtig erschienen, weil sie Ängste vor Beobachtung schürten. Aber die Einsicht in die Vorteile dieser Technik wuchs auch bei Skeptikern. Ähnliche Entwicklung nahmen Überwachungskameras. Doch auch hier scheinen die Vorteile hinsichtlich Sicherheit die Bedenken gegenüber Überwachung zu überwiegen. Letztlich ist alles was mit Innovation zu tun hat eine Frage der Kommunikation.
Die Universität Bonn bietet ihren Studierenden mit „Service Learning“ („Lernen durch Engagement“) ein innovatives Lernfor-mat an, das großes Potenzial hat, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu fördern. Dieses Bildungskonzept ist in aller Munde, wenn es um zukunftsfähiges Denken geht, das eine verantwortungsvolle nachhaltige Zukunft im Blick hat. Das Lehr- und Lernkonzept „Service Learning“ ist ein wichtiger Baustein, mit dem inzwischen viele Hochschulen ihrer BNE-Verantwortung gerecht werden wollen, so auch die Uni Bonn.
Bonn hat seit Mai ein besonderes Format, die Auswirkungen des Klimas im Wandel und was dies erfordert in die breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Im Zukunftsbus erhält die Stadtgesellschaft Tipps zur Klimaanpassung.
Wir befinden uns inmitten einer Phase der beschleunigten und umfassenden Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt. Der „wesentliche Treiber“ für die „digitale Transformation“ ist im Augenblick die Entwicklung von „Künstlicher Intelligenz“ (im weiteren: KI). Die pausenlos voranschreitenden Innovationen der KI werden in allen Medien als „revolutionär“ bezeichnet. Nahezu täglich erfährt man, was eine KI „Neues“ kann und dass eine KI viel schneller, präziser und wirtschaftlicher als ein Mensch sein kann. Der Eindruck entsteht, dass Menschen „Getriebene“ des „Treibers“ KI geworden sind.
Ist derzeit von Innovation die Rede, steht häufig die Künstliche Intelligenz (KI) im Mittelpunkt. In dieser Ausgabe der BUZ beleuchten wir dieses Thema mit all seinen Chancen und Risiken. Aber Innovation ist viel mehr als KI.
Für das größte Baugebiet von Königswinter wurde ein Bebauungsplanverfahren in Vinxel nach zehn Jahren eingestellt. Weil der noch vorhandene Bebauungsplan eine Gemeinbedarfsfläche hat, könnte die ersehnte Versammlungsstätte eine zweite Chance bekommen.
Obst und Gemüse für alle, und das mitten in der Stadt? In Andernach ist dies Alltag. Der Grundstein der „Essbaren Stadt“ begann 2010 mit einem Tomatensortenprojekt entlang der alten Stadtmauer. Das Konzept zeichnet sich durch eine ausgeklügelte Freiraumplanung aus. Durch einen multifunktionalen Ansatz (Biodiversität, Naherholung, Bildung) entfaltet das Konzept inzwischen volle Wirkung, insbesondere auf dem Permakulturgelände im Stadtteil Eich. Im Gespräch mit der Stadt Andernach werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der „Essbaren Stadt“ und erfahren, warum in Andernach das Motto „Pflücken erlaubt“ erst der Anfang einer ökologischen Transformation war.
Ende Januar lockte die seit kurzem wiedereröffnete Beethovenhalle zu einem besonderen Konzerterlebnis.
Um Energie zu sparen, wird die Beleuchtung öffentlicher Infrastruktur verstärkt auf LED umgestellt. Dabei kommen in der Regel Leuchten mit einem hohen Anteil insektengefährdenden kurzwelligen Lichts zum Einsatz. In der BUZ Januar/Februar 2025 hatten wir Ihnen ein Forschungsprojekt vorgestellt, das die Anziehung nächtlich fliegender Insekten bei Einsatz unterschiedlich farbiger Lichtquellen untersucht. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Bonn und der Klimawandel aus ärztlicher Sicht
Einblicke in die Arbeit einer gemeinnützigen überparteilichen Organisation zur Eindämmung der Lichtverschmutzung.
Das Wartezimmer des HNO-Arztes ist voll. Alle sind irgendwie schwerhörig, aber haben recht unterschiedliche Schicksale. Allen gemeinsam ist: Sie reden recht laut.
Vom 20. bis 24. Juli 2026 findet in Vilich-Müldorf das 2. Bonner Solarcamp statt. Das Solarcamp richtet sich an junge Menschen ab 15 Jahren, die sich für eine berufliche Perspektive im Handwerk interessieren und dabei den Fokus auf den Ausbau der Solarenergie setzen möchten.
„Gehen sie aus im Stadtpark die Laternen…“ Hit des Jahres 1963, gesungen von Gitte Haenning und Rex Gildo. Dieser Schlager sieht es als Vorteil, dass nur noch der Sternenschein auf das Paar fällt. Doch ein solcher romantischer Moment wird in den Städten immer seltener. Die „Lichtverschmutzung“ trübt den Blick zum Himmel. Zuviel künstliches Licht unterdrückt die Produktion des „Schlafhormons“ Melatonin, was zu Schlafstörungen führen. Das sorgt verliebte Paare nicht. Lichtverschmutzung ist ein zunehmendes Problem städtischen Lebens. „In hellen Großstädten kann man mittlerweile nur noch wenige helle Sterne erkennen, während ein dunkler Landhimmel mehrere tausend Sterne zeigt. Dies … raubt auch Bürgern und Bürgerinnen die Chance auf ein einzigartiges Naturschauspiel.“ bund-sh.de/stadtnatur/Lichtverschmutzung/
Wie laut ist es in Bonn? Ein kleiner Hörspaziergang auf dem Bonner Talweg und ein Blick in den jüngsten Lärmaktionsplan der Stadt Bonn helfen bei dieser wichtigen Frage weiter. Denn nichts Geringeres als unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit stehen auf dem Spiel.
Ich saß Ende November letzten Jahres an meinem Frühstückstisch und schaute mir das bunte Laub der Bäume mit Freude an und wurde jäh aus meinen romantischen Träumen gerissen.
Was war passiert? Was zerstörte mir den Tag?
Im heutigen Alltag der Digitalisierung, Schnelllebigkeit und des Zeitmangels gibt es eine Unmenge von Sinnesreizen, die unsere Aufmerksamkeit und Konzentration kurzfristig binden und auf Dauer gesundheitlich erschöpfen können. Quellen sind zum Beispiel der Straßenverkehr oder die permanente Nutzung von Handy oder PC. Aber auch Einkäufe im Supermarkt können mittlerweile dazugezählt werden.
Im heutigen schnelllebigen digitalisierten Alltag gibt es eine Unmenge von Sinnesreizen, die unsere Aufmerksamkeit und Konzen- tration kurzfristig binden und auf Dauer gesundheitlich erschöpfen können. Auf das rechte Maß an Dezibel für die Lautstärke oder Lumen für den Lichtstrom können wir achten.
Wer eine hohe Miete zahlen kann, wird in Bonn durchaus schnell fündig. Den Bedarf an bezahlbaren Wohnungen kann die Wohnungswirtschaft aber nicht decken, und die hohen Baukosten behindern den Neubau. Beim Umbau geht das private Bauen allerdings trotz Krise weiter, und für mehr Förderwohnungen stehen staatliche Mittel bereit. Worauf wird der Bonner Bauturbo setzen?
Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaschutz- abkommen und der Agenda 2030 richtet sich der Blick auf die Fortschritte der Energiewende. Ziel ist es, den Klimawandel zu bremsen und die Wirtschaft klimafreundlich umzubauen – vor allem durch die Reduzierung von Treibhausgasen. Windräder prägen zunehmend die Landschaft, Solaranlagen wachsen auf Dächern und Feldern. Doch wo steht Deutschland heute, wie entwickelt sich Europa und welche Rolle spielt Nordrhein-Westfalen?
Über eine Millionen Balkonkraftwerke („Mini-Solarkraftwerke“ oder auch „Steckerkraftwerke“) sind bisher in Deutschland installiert worden. Hinzu kommen die größeren Anlagen auf den Dächern. Auch in Bonn boomt der Ausbau von solarer Energienutzung in Bürgerhand. Der „SPIEGEL“ meldete jüngst, dass Bonn „Balkonkraftwerk-Hauptstadt“ ist; in Bonn gibt es über 3.000 angemeldete Mini-Solaranlagen. Eine „Dunkelziffer“ gibt es bei der Anzahl dieser Anlagen. Sie sind nämlich nur anzeigepflichtig beim „Marktstammregister“ der Bundesnetzagentur – nicht genehmigungspflichtig. Ein Musterbeispiel ist der Ortsteil Friesdorf.
Die Projekte sind in Art und Größe sehr unterschiedlich. Auch an öffentlichen Gebäuden eröffnet sich ein großes Potenzial solarer Energienutzung. Die nachfolgende Auswahl illustriert beispielhaft die Bandbreite realisierten Projekte.