Auch das von meiner Familie bewohnte Haus ist ein ‚Solarprojekt in Friesdorf‘.
Auch das von meiner Familie bewohnte Haus ist ein ‚Solarprojekt in Friesdorf‘.
Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaschutz- abkommen und der Agenda 2030 richtet sich der Blick auf die Fortschritte der Energiewende. Ziel ist es, den Klimawandel zu bremsen und die Wirtschaft klimafreundlich umzubauen – vor allem durch die Reduzierung von Treibhausgasen. Windräder prägen zunehmend die Landschaft, Solaranlagen wachsen auf Dächern und Feldern. Doch wo steht Deutschland heute, wie entwickelt sich Europa und welche Rolle spielt Nordrhein-Westfalen?
Über eine Millionen Balkonkraftwerke („Mini-Solarkraftwerke“ oder auch „Steckerkraftwerke“) sind bisher in Deutschland installiert worden. Hinzu kommen die größeren Anlagen auf den Dächern. Auch in Bonn boomt der Ausbau von solarer Energienutzung in Bürgerhand. Der „SPIEGEL“ meldete jüngst, dass Bonn „Balkonkraftwerk-Hauptstadt“ ist; in Bonn gibt es über 3.000 angemeldete Mini-Solaranlagen. Eine „Dunkelziffer“ gibt es bei der Anzahl dieser Anlagen. Sie sind nämlich nur anzeigepflichtig beim „Marktstammregister“ der Bundesnetzagentur – nicht genehmigungspflichtig. Ein Musterbeispiel ist der Ortsteil Friesdorf.
Die Projekte sind in Art und Größe sehr unterschiedlich. Auch an öffentlichen Gebäuden eröffnet sich ein großes Potenzial solarer Energienutzung. Die nachfolgende Auswahl illustriert beispielhaft die Bandbreite realisierten Projekte.
Zum Elternabend der Woellmer-Schule haben sich viele Personen eingefunden. Heute geht es nämlich darum, ob man das Schulprojekt „Sonne auf dem Schuldach“ unterstützt oder nicht.
Die Sonne ist für uns alle da.
„Wozu ist die Sonne da? Nachts scheint sie nicht und tagsüber ist es sowieso hell!“
Hintergrund: Die waldreichen Mittelgebirge Hessens besitzen große Windkraftpotentiale auf den Erhebungen im Taunus, Westerwald und Vogelsberg und damit oft eben in Wäldern. Dies ist der Hintergrund des Streites um Windkraft in einer kleinen touristisch und von Kliniken geprägten Gemeinde im südliche Lahn-Dill-Kreis.
Hier dauert ein Konflikt um Windkraftanlagen im Wald bereits mehr als drei Jahre. In Hessen sind diesen März Kommunalwahlen und bereits im Oktober 2024 bei Bürgermeisterwahlen war Windkraft das wahlentscheidende Thema.
Der Autor war Kommunalpolitiker in Mittelhessen. In seiner heutigen Wohngemeinde wurde die Planung für einen Windpark im Wald zu einem Kampf zwischen Kommunalparlament gegen Bürgermeister und Bürgerinitiativen.
Die BUZ wendete sich an die eingetragene Genossenschaft „BürgerEnergie Rhein- Sieg eG, um zu zeigen, wie man als Mieter*in oder Eigentümer*in Möglichkeiten hat, von Sonnenenergie zu profitieren.
Ein wesentlicher Akteur bei der Umsetzung der Wärmewende in Bonn und des Bonner Klimaplanes 2035 ist die Bonner Energie Agentur (BEA). Celia Schütze als Geschäftsführerin hat uns Einblicke in die Arbeitsschwerpunkte der BEA und Pläne zur Ausweitung ihres Beratungsangebotes gegeben.
„2035 ist unsere Energie zu 100 Prozent erneuerbar“, heißt es in der 2024 veröffentlichten Broschüre „Bonner Klimaplan 2035“. Was genau damit gemeint ist und was dafür getan wird, darüber berichteten uns Jonas Michels, Leiter der Abteilung Umweltvorsorge und -planung der Stadt Bonn, und Carmen Ulmen, Programmkoor- dinatorin „Erneuerbare Energien“.
Die Sonne ist für alle da. Sie schenkt uns Energie und ermöglicht Leben auf der Erde. Doch nicht alle schätzen dieses Geschenk der Natur. Es scheint, dass die Sorgen um das Klima in den Hintergrund geraten sind. Wirtschaftliche Herausforderungen und aktuelle sowie angedrohte Kriege dominieren den öffentlichen Diskurs. Befürchtungen um die bisherigen Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel gibt es nicht nur im globalen Kontext, sondern auch in Deutschland und in unserer Region.
Grund genug, sich in dieser Ausgabe mit bisherigen Fortschritten und befürchteten Rückschritten zu befassen.
Mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) droht uns der fossile Rückschritt: Statt erneuerbare Energien weiter voranzubringen, plant sie neue Gaskraftwerke.
Einfach. Warm. Zuhause. Entdecken Sie gemeinsam mit Energieberater Dominique Schäfer einfache und kostengünstige Möglichkeiten, Ihr Zuhause energieeffizienter zu gestalten.
Noch kein Licht am Ende des Tunnels! Die Redaktion dankt allen für die erbaulichen Reaktionen auf unseren ersten Rettungsaufruf in der letzen BUZ-Ausgabe. Sie machen uns Mut, weiterhin für den Erhalt der BUZ als engagierte Umweltzeitung zu kämpfen.
VOR DEM AUS Rettungsaufruf Ausgangslage Seit über 35 Jahren erscheint die Bonner Umweltzeitung (BUZ). Die Redakteur*innen liefern sechsmal im Jahr fachliche Informationen und umweltpolitische Impulse durch gut recherchierte Artikel zu einer Vielzahl von Umweltthemen....
Am Sonntag zu vormittaglicher Stunde fand im bis auf den letzten Platz ausgebuchten „Kleinen Theater“ in Bad Godesberg eine Veranstaltung zur OB- und Kommunalwahl statt.
Eine Bürgerinitiative mischt sich ein Auf dem Meßdorfer Feld könnten demnächst großflächige Photovoltaik-Anlagen gebaut werden. Davor warnt die Bürgerinitiative für die Erhaltung des Meßdorfer Feldes, die sich seit vielen Jahren dafür einsetzt, dass dieser große...
Laut einer Pressemeldung der Stadt Bonn wurde die Westbahn zwischen dem Hauptbahnhof und dem Brüser Berg hinsichtlich ihres Nutzens für den Bonner Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) überprüft. Sie hat ein Potenzial von bis zu 20.000 Fahrgästen täglich. Auch die Streckenführung durch ein Ingenieurbüro hat konkretere Formen angenommen.
In Bonn bekommen wir ja eher Elektrobusse im ÖPNV mit. Im Rhein Sieg Kreis ist das etwas anders, hier sind eher die Wasserstoffbusse im Einsatz. Werden die Elektrobusse still und heimlich in Friesdorf geladen, fragen wir uns, wo werden denn die Wasserstoffbusse betankt?
In Zukunft wird das in Meckenheim geschehen. Lesen Sie mehr zum Bau einer Tankstelle für Wasserstoff und Strom.
Bonn verfügt nur begrenzt über Flächen, die für den Wohnungsbau erschlossen werden können. Mit der geplanten Stadtentwicklungsgesellschaft soll künftig auf städtischen Grundstücken für sozialökologischen Neu- und Umbau gesorgt werden. Mit Wohnungstauschbörsen in den Quartieren möchte Bonn4Future den Umzug von Jung und Alt in ihren Bedürfnissen angepasste Wohnungen erleichtern, um vorhandene Wohnflächen umfänglicher als bisher zu nutzen.
Auf dem Biohof der Nachtweys im rheinland-pfälzischen Gelsdorf läuft derzeit das deutschlandweit erste Forschungsprojekt zum »Agri-PV-Obstbau«, das von BayWa r.e. und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme zusammen mit weiteren Forschungspartnern geleitet wird. Hier soll parallel zur Apfelernte eine Leistung von 258 kWp erwirtschaftet werden. Gefördert wird es durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz (MKUEM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Ein innovatives Gewächshaus soll auf dem Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn zu Forschungszwecken rund um eine nachhaltigere Pflanzenproduktion entstehen. Mit 8,1 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Gewächshaus-Projekt mit dem Titel START (Sustainable greenhouse production types and resource efficient technologies for future cultivation). Das grundlegende Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Gewächshausproduktion nachhaltiger und ressourceneffizient zu gestalten.
Um mit Euch unterwegs zu sein sind wir nicht selten mit Bahn und Bus unterwegs. Mit der Bahn ist Umweltverträglichkeit kein Problem, wird die Bahn mit erneuerbarer Energie versorgt, ist sie das umweltfreundlichste Massenverkehrsmittel überhaupt! Doch wie sieht es mit...
In diesem Interview skizziert der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), Prof. Dr. Andreas Bett, die aktuelle Situation der Solartechnologie und -produktion in China und Deutschland. Mit seinen 1400 Mitarbeitenden und anspruchsvollen Innovationen ist das Freiburger Fraunhofer ISE das bedeutendste Solarforschungsinstitut Europas.
Den Stromnetzen kommt bei der Energiewende eine entscheidende Rolle zu, darüber sind sich Experten und Politiker weitgehend einig. Aber welche Netzteile sollen vorrangig ausgebaut werden?
E.ON, EnBW, Vattenfall und RWE waren bisher die großen Stromerzeuger in Deutschland. Doch mittlerweile sind sie bei den regenerativen Energien von den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands abgehängt worden. Privatleute und Genossenschaften produzieren in der ganzen Republik regenerative Energien.
Im luxemburgischen Redange treffen wir Benjamin Klein vom CELL (Center for Ecological Learning Luxemburg). Als Mitglied des Zentrums für Umweltbildung Luxemburg setzt er sich für die pädagogische Vermittlung der Kreislaufwirtschaft ein.
Auch in den Öfen der Müllverbrennungsanlagen finden komplizierte Prozesse statt. Hier ist Fachwissen gefragt! Wir berichten über Umweltberufe.
In unserer Nostalgiereihe gehen wir heute zum Dezember 2012 und schauen, was wir zum Thema „Mit Rücksicht auf Natur und Mensch Planen-Bauen-Wohnen“ damals geschrieben haben. Es könnte auch von heute sein, nur die Daten stimmen nicht mehr ganz!
In unserer Nostalgiereihe berichten wir heute über die Fassadenbegrünung.
Hässliche Wände lassen sich leicht durch Fassadenbegrünungen verschönern.
Das Beitragsbild zeigt ein Haus in Bad Godesberg mit begrünter Fassade. Foto: Jürgen Huber
Aus der BUZ „Dezember 2012 einen Beitrag zum Holzbau. Ökologie, Wohnklima stimmen. Lesen Sie diesen Nostalgieartikel.