Serien

Zwischenruf

Zwischenruf

Die Älteren erinnern sich noch an das „Oderhochwasser 1997“. Vielen Zeitgenoss*innen war klar: ein Jahrhunderthochwasser; kommt also so schnell nicht wieder. Es gab damals mindestens einen Gewinner und viele Verlierer. Durch einen beherzten Auftritt im Krisengebiet wurde der damalige Ministerpräsident von Brandenburg zum „Deichgraf“ erhoben. Diese choreographisch gelungene Inszenierung ist dem Ministerpräsidenten von NRW nicht wirklich gelungen.
Die wahren Verlierer waren die Anrainer, deren Häuser in den Fluten ertranken. Die Bilder von wegbrechenden Häusern und wegschwimmenden Gebäuden gingen durch die Medien. Der Schaden an Privathäusern und an öffentlichen Einrichtungen und an der Infrastruktur war immens. Bereits Anfang August kehrten die evakuierten Bewohner*innen des Oderbruchs in ihre Häuser zurück. Schnell wurde der Wiederaufbau versprochen. Nur Quergeister mahnten, dass nach der Flut vor der Flut ist. Weiter machen wir bisher?

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Nostalgie – Kernkraft keine dauerhafte Lösung

Nostalgie – Kernkraft keine dauerhafte Lösung

Im Schlepptau der explodierenden Ölpreise im Sommer 2008 kroch auch die Kröte „Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke“ ans Tageslicht. Die Lobby der Atomindustrie malte in düstersten Farben eine licht- und freudlose Zukunft ohne die Energiereserven aus den Atommeilern an die Wand. Die doch allseits bekannten Risiken und bislang ungelösten Fragen wie die nach einem Endlager für den anfallenden radioaktiven Müll werden großzügig übergangen.

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Zwischenruf

Zwischenruf

Keine Zukunft ohne uns? Dr. Manfred Fuhrich Die Vergangenheit haben wir hinter uns. Jetzt kann die Zukunft kommen. Ja, aber welche? Zukunft wird es immer geben, das ist sicher - soweit die gute Nachricht. Offen ist nur, ob mit oder ohne uns. Der Weltenlauf hat...

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Jürgen unterwegs – Die entspannte Wanderung

Jürgen unterwegs – Die entspannte Wanderung

Lange habe ich mir Gedanken gemacht, was ich denn zum Schwerpunktthema Bäume in Jürgen unterwegs beitragen kann! Denn es ist oder wird hier alles Wichtige zum Thema Bäume gesagt. Sie sind CO2 – Speicher und Schattenspender. Sie reinigen unsere Atemluft, filtern das Wasser und sie bieten Lebensraum für Tiere. Auch verhindern sie durch ihr Wurzelwerk Erosion und damit Überschwemmungen. Dann habe ich mir gedacht, dass wir einfach einen Waldspaziergang im Stadtgebiet Bonn machen, um die Wirkung der Bäume auf Seele und Körper zu genießen.

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Was brachte das Forum Endlagersuche?

Was brachte das Forum Endlagersuche?

Wir hatten sie Anfang November auf das zweite Forum Endlagersuche am 17./18.11 in Halle hingewiesen. Unsere Autorin Susanna Allmis-Hiergeist hat daran teilgenommen und berichtet über die Ergebnisse.

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Jürgen unterwegs – Zur Tierhaltung

Jürgen unterwegs – Zur Tierhaltung

In zwei Monaten ist es wieder soweit, der „Heilige Abend“ steht an, und unter manchem Weihnachtsbaum werden sich wieder einmal Tiere befinden. Was bei der Anschaffung der ach so lieben Tiere zu beachten ist, beschreibt Ihnen Jürgen. Er ist täglich mehrmals mit seiner Hündin „unterwegs“ und freut sich auf das Weihnachtsfest mit ihr. Er gibt dabei nicht nur Tipps zur Haltung, sondern weist auch auf die Verantwortung hin.

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Tierschutz ist mehr als …

Tierschutz ist mehr als …

Tierschutz ist mehr als in Fussgängerzonen Spendengelder sammeln, ist mehr als gequälte Hunde aus dem Tierheim holen, ist mehr als Kröten über die Verkehrsstraße zu leiten, ist mehr als bienenfreundliche Blumen pflanzen. Die Empörung von leidenschaftlichen Fleisch-
essern über Tierquälerei in der Landwirtschaft oder über Tötungstechniken in Schlachthöfen ist nicht wirklich konsequent. Es reicht auch nicht „Tierwohl“ auf Haltungsformen in Schweineställen zu beschränken. Immerhin: Skandale über Tierquälerei erregen regelmäßig, zumeist folgenlos.

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Jürgen unterwegs – Es geht nur mit den Bürger*innen

Jürgen unterwegs – Es geht nur mit den Bürger*innen

Jürgen lobt alle, die es geschafft haben, sich an einen Tisch zu setzen und dann sogar noch ein Ergebnis hervorzubringen.
Seine eigenen Erfahrungen in kleinen Gruppen beschreibt er und lässt das Lob noch viel größer werden. An Beispielen aus dem allgemeinen
Leben macht er fest, wie schwierig es ist, vernünftig zusammenzuleben. Auch die Schwierigkeiten, die manche haben, selbst wenn sie wollten, klimagerechter
zu leben. Mit einem kritischen Abstecher in den Wohnungsbau endet sein diesmaliger, gemeinsamer Rundgang, heute nicht nur durch Bonn.

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Mal eben Bonner Klima retten – Zwischenruf

Mal eben Bonner Klima retten – Zwischenruf

„Die Güte des Puddings erweist sich nicht im Kochbuch sondern im Essen“ (Aldous Huxley).
Diese philosophische Einsicht ist nicht nur auf die kulinarischen Momente des Lebens beschränkt. Sie gilt auch für Programme, insbesondere Parteiprogramme, genauso für kommunale Aktionsprogramme. Es ist gut, dass es einen „Klimaplan 2035“ der Stadt Bonn gibt. Noch besser ist es, wohlfeile Überlegungen zum Klimawandel nicht nur durch kommunale Beschlüsse zu weihen, sondern sie in umsetzbare und überprüfbare Maßnahmen zu überführen. Die Rettung des Klimas erfordert Aktionen, nicht Dokumente.
So lautet die Einleitung zum Zwischenruf, den wir auf Seite 7 der aktuellen B UZ Printausgabe finden.

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Rohstoffe – die Grundlage unseres Lebens

Rohstoffe – die Grundlage unseres Lebens

Mit Rohstoffen sollte man behutsam umgehen. Da herrscht Einigkeit – auch bei den „umweltbewußten Umweltsündern“. Ein schonender Umgang mit Rohstoffen ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Umweltpolitik. Dies gilt ebenso für ein individuell verantwortungsvolles...

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Der lange Weg zum Atommüllendlager

Der lange Weg zum Atommüllendlager

Im Herbst 2020 hatte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den „Zwischenbericht Teilgebiete“ veröffentlicht, in dem 54 Prozent der bundesrepublikanischen Fläche als endlagertauglich ausgewiesen war. Zwei Jahre später ist zumindest methodisch beschrieben, wie daraus circa zehn Standorte für eine oberirdische Erkundung gewonnen werden sollen. Doch die methodischen Konkretisierungen stellen die bisherigen Zeitpläne erheblich in Frage.

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Urban Mining

Urban Mining

Urban Mining ist ein Konzept aus der Kreislaufwirtschaft, bei dem der vom Menschen geschaffene und beeinflusste Lebensraum als Rohstoffquelle aus zweiter Hand betrachtet wird. So sind beispielsweise in Gebäuden in Form von “grauer Energie” zahlreiche Ressourcen eingelagert, die oft auf der Mülldeponie enden. In dieser vierteiligen  Artikelreihe von Alessandra Moog wollen wir uns die Idee vom Urban Mining ansehen.

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Urban Mining in Bonn und Lindlar

Diese Artikelreihe zeigt, wie Strategien des Urban Mining den Lebensraum des Menschen zukunftsfähiger machen können. Es ist ein Konzept, das bereits in verschiedenen Städten und Gemeinden weltweit, aber auch vor unserer Haustür in Nordrhein-Westfalen fruchtet. Von der Idee zur konkreten Umsetzung gilt es, neue Wege zu ebnen und Hürden zu meistern.

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Urban Mining und Umweltbewegung

Urban Mining und Umweltbewegung

Dieser Artikel zeigt, wie Strategien des Urban Mining den Lebensraum des Menschen nachhaltiger machen können. Es ist ein Konzept der Kreislaufwirtschaft, mit dem auch ein gemeinnütziger Verein von Architekt*innen unser Bauwesen reformieren will. Die Architects for Future (A4F) stehen solidarisch zur Fridays-for-Future-Bewegung und setzen sich in einer internationalen, überparteilichen, autonomen und demokratischen Bewegung zugunsten ökologischer Maßstäbe in der Baubranche ein. In diesem Interview sprach ich mit den A4F Deutschland über ihre aktuellen Schritte und langfristigen Ziele, um mehr Zirkularität im Bausektor zu erreichen.

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Artikelreihe: Die Stadt als Sekundärrohstoffquelle

Artikelreihe: Die Stadt als Sekundärrohstoffquelle

Es braucht nachhaltige Strategien der Kreislaufwirtschaft, um die Lebensräume des Menschen wirklich zukunftsfähig zu machen. Hiermit beginnt eine Artikel-Reihe, die sich mit dem Konzept des Urban Mining befasst. Urban Mining bietet Lösungsvorschläge dar, wie wir städtische Ressourcenquellen effizient gestalten und wiederverwerten können. Besonders das Thema Wohnraum spielt hierbei eine wichtige Rolle: Innovationen des Urban Mining bauen auf ein Umdenken in Architektur, Bauwesen, Gebäudeabriss und Wiederverwertung.

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Das Denken befragen

Das Denken befragen

In welchem Verhältnis stehen nachhaltige Entwicklung und Bildung? Lässt sich universelle Verantwortung lehren und lernen? Die UNESCO ist als Unterorganisation der Vereinten Nationen ein einzigartiges Organ, um für Bildung, für Kultur, für Wissenschaft und Kommunikation weltweit Maßstäbe zu setzen.

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Das Denken befragen

Das Denken befragen

Ein Projekt der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Mutig in die Zeitenwende Autor*innen des Projektteams Jahreswechsel sind gute Anlässe, über die Zukunft nachzudenken: Wie will ich leben? Wie können wir leben? Fragen, die seit einiger Zeit die Installation „Zeitenwende“ im...

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Endlagersuche

Endlagersuche

„Ich kann mich gar nicht entscheiden – Ist alles so schön bunt hier“ Was Nina Hagen einst punkig in den Saal rockte, kam am 28. September in der Pressekonferenz der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) wesentlich dezenter rüber. Aber es ging an diesem Tag auch um...

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Das Denken befragen

Das Denken befragen

Ein Projekt der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Zeitenwende – jetzt! Autor*innen des Projektteams Kottenforst, Pfingstdienstag, Zwanzig Uhr. Ein kleiner dunkelblauer Punkt nähert sich der „Zeitenwende“. Ein irritierender Ort: Die Lichtung, das Werk von Borkenkäfern und...

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Das Denken befragen

Das Denken befragen

Ein Projekt der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Autor*innen des Projektteams Lernt man an einer UNESCO-Projektschule, wird man in besonderem Maße an den nachhaltigen Umgang mit unserer Erde herangeführt. Viele interdisziplinär angelegte Projekte wurden zu diesem Thema an...

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Klein-Klein statt großer Wurf

Klein-Klein statt großer Wurf

Ein Kommentar der Autorin unserer Atommüll-Serie Endlagersuche im Koalitionsvertrag Die BUZ 3-18 analysiert den Koalitionsvertrag, und da würde ich natürlich gerne über ambitionierte Ziele zu meinem Thema der letzten Monate, der Endlagersuche für den Atommüll,...

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