In unserer Nostalgiereihe gehen wir heute zum Dezember 2012 und schauen, was wir zum Thema „Mit Rücksicht auf Natur und Mensch Planen-Bauen-Wohnen“ damals geschrieben haben. Es könnte auch von heute sein, nur die Daten stimmen nicht mehr ganz!
In unserer Nostalgiereihe gehen wir heute zum Dezember 2012 und schauen, was wir zum Thema „Mit Rücksicht auf Natur und Mensch Planen-Bauen-Wohnen“ damals geschrieben haben. Es könnte auch von heute sein, nur die Daten stimmen nicht mehr ganz!
Achtsamer Umgang mit der Umwelt ist das Credo in der Klimakrise. Gleichzeitig durchdringt die Digitalisierung nahezu alle Aspekte unseres Lebens. Kann sie den Klima- und Umweltschutz unterstützen? Der Ressourcenbedarf für die neuen digitalen Technologien ist enorm. Es gilt, Chancen und Risiken abzuwägen. Ein sicherer Datenschutz und freier Zugang zu relevanten Umweltinformationen ist dabei essentiell und ermöglicht einen transparenten gesellschaftlichen Austausch.
Am Freitag demonstrieren, am Wochenende diskutieren und ab Montag anpacken und umsetzen. Das ist der Untertitel des 2020 von Claudia Kemfert veröffentlichten Motivationsbuchs „Mondays for Future“. Aber geht das auch wirklich so schnell? Die Zivilgesellschaft wartet schon Jahre bis Jahrzehnte auf klimapolitische Schlüsselprojekte. Die BUZ-Redaktion bietet mit dieser Ausgabe einen Blick auf die im nächsten Jahr anstehende klimapolitische Diskussion und Umsetzung in Bonn.
Die Stadt Bonn befindet sich in vielfältiger Weise im Aufbruch, besonders im Bereich Klimaschutz. Die Beteiligung der Bürger an der Erreichung der Bonner Klimaneutralität (Bonn4Future) wurde mit einem Klimaaktionstag und einem ersten Klimaforum im September dieses Jahres auf den Weg gebracht. Im Rhein-Sieg-Kreis, bundesweit und sogar international ist Bonn mit anderen Kommunen vernetzt und tauscht sich mit ihnen über konzeptionelle Ansätze zur nachhaltigen Stadtgestaltung aus. Lesen Sie im Interview mit Oberbürgermeisterin Katja Dörner, wo sie die größten Chancen sieht und welche Projekte sie in den kommenden Jahren voranbringen möchte.
Kulturelle Dimensionen der Nachhaltigkeit und die Rolle der Kunst sind Thema dieser Ausgabe. Die Erkenntnisse über die Endlichkeit unserer Lebensgrundlagen sind längst bekannt, aber die notwendigen „Wenden“ brauchen auch eine Kulturwende. Diese bringt dann die Akzeptanz für die Schaffung multipler Lebens- und Sozialräume, um dem zuvor Verdrängten Raum zurückzugeben. Kunstaktionen zeigen, wie verdrängtes Terrain für den Erhalt der Artenvielfalt zurück gewonnen werden kann.
Mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung können unter gewissen Voraussetzungen Fahrradzonen ähnlich wie Tempo-30-Zonen eingerichtet werden. Ein Bürgerantrag an die Stadt Bonn regt an, auf den Straßen rund um den Uni-Campus Poppelsdorf dem Radverkehr den Vorrang zu geben, indem sie zu einer Fahrradzone zusammengefasst werden. Nach mehreren Corona-bedingten Vertagungen steht nun die abschließende Beratung über den Bürgerantrag in der Bezirksvertretung Bonn an. Nach Beschluss des Ausschusses für Mobilität und Verkehr empfiehlt sich die uneingeschränkte Umsetzung des Bürgerantrags. Die BUZ berichtete bereits in den Ausgaben Juli/August (Teil 1) und November/Dezember 2020 (Teil 2).
Mit diesem Wort führt uns Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor des Beethoven Orchesters Bonn, in seine Vision einer zukunftsorientierten Orchesterarbeit ein. Anfang des Jahres hatte Patrizia Espinosa als Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention die Musiker*innen für ihren Einsatz zur interkulturellen Verständigung und die Mobilisierung von Menschen für die Anliegen des Klimawandels mit der Verleihung des Titels Klimabotschafter geehrt. Was sich dahinter genau verbirgt, erläutert uns Dirk Kaftan im nachfolgenden Gespräch.
Das politische Management der Corona-Krise verspricht uns ein absehbares Ende der Pandemie, wenn wir uns impfen lassen. Ob die in der Humanmedizin neuartigen genetischen Impfstoffe unsere Rettung sind oder viel mehr über direkte Immunantwort des Körpers hinaus auf lange Sicht Spätfolgen zu erwarten sind, ist aufgrund der bedingten Zulassungen nicht geklärt. Clemens G. Arvay trägt mit seinem aktuellen Buch zum Verständnis dieser Thematik bei.
„Europa ist ein Prozess“, sagt unser Interviewpartner. Es muss von einer „Idee zu einem Gefühl“ werden, sagt Bono. Wir haben es noch nicht geschafft, aber wir alle können mitmachen. AKTIV! Mit ehrenamtlichem Einsatz, in demokratischen Parteien, mit Petitionen, Bürgeranträgen oder mit unserem Konsum. Und vor allem mit unserer Stimme.
Seit Bonn vom Bund als eine von fünf Modellstädten Saubere Luft ausgewählt wurde, drehte sich die diesjährige Diskussion der Bonner Umweltverbände mehr und mehr um nachhaltige Mobilität. Diese Diskussion nahm die BUZ-Redaktion zum Anlass, von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Volkshochschule Bonn angebotenene Veranstaltungen zu besuchen. Besonders interessant war die zweite Veranstaltung im Haus der Bildung, an der die OB von Bonn und Tübingen unter anderem ihre Vision von einer nachhaltigen Stadtmobilität kund taten. Das Verkehrsforum Bonner Bürgerinitiativen (VF) hält auch den Kontakt mit der BUZ-Redaktion. Das VF lud uns zu einem Gespräch über Fahrradverkehrsförderung ein. Hier konnten wir die Beiträge aus den Veranstaltungen einbringen.
Seit Bonn vom Bund als eine von fünf Modellstädten Saubere Luft ausgewählt wurde, widmet sich die Bonner Umweltdiskussion der nachhaltigen Mobilität. Dies um so mehr seit die Bundesstadt Bonn nach der stattgegebenen Klage der Deutschen Umwelthilfe ihren Luftreinhalteplan zu überarbeiten hat und die Grenzwerte von Stickstoffdioxid schnellstmöglich einzuhalten sind.
Lange Nächte, kalte Winde, verfärbte Blätter: Herbst – die Jahreszeit, in der der Wandel am deutlichsten zu sehen und zu spüren ist. Auch der Hambacher Forst darf nach einer starken Protestwelle einen weiteren herbstlichen Wandel vollziehen. Dieser Tage wird der Begriff des Wandels jedoch weniger für die jahreszeitlichen Veränderungen verwendet als viel mehr für globale klimatische Prozesse.
Ja oder Nein? Eine einfache Frage, deren Beantwortung ungleich komplizierter ist. Zwischen dem 6. Juli und dem 3. August sind die Bonner Bürger*innen dazu aufgerufen ihre Stimme im Bürgerentscheid um das geplante Zentralbad abzugeben. Die Abstimmungsunterlagen für die reine Briefwahl werden Anfang Juli verschickt. Die Frage, die es zu beantworten gilt, lautet: „Soll der Neubau eines Schwimmbades in Bonn-Dottendorf gestoppt werden?“
Im März erschien im Westendverlag das Umweltsachbuch des Rheinbreitbachers Timm Koch (Jg. 1968). Der Westend Verlag lud die BUZ kurzfristig zu einem Autorenfrühstück ins Café Frida. Das ist mal ein anderes Format als durch Bücherlesungen dem Werk des Autors näher zu kommen. Beim Frühstücken kann mehr der Anlass, die Motivation oder der Schreibvorgang des Autors in den Vordergrund kommen, was nach einer öffentlichen Lesung oft so nicht möglich ist.
Die letzte Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetz von Juli 2017 gibt der stofflichen Verwertung als „Recycling“ den Vorrang vor der energetischen Verwertung von Abfällen. Inwiefern dies in der Praxis Widerspruch oder Probleme bedeutet, kann am Beispiel von Klärschlamm und Verpackungsmüll gezeigt werden.
Als Physiologin des Instituts für Nutztierwissenschaften der Universität Stuttgart – Hohenheim hat die Agrarwissenschaftlerin Ulrike Weiler 2016 mit ihrem Buch „Fleisch essen? Eine Aufklärung“ eine wissenschaftlich fundierte Standortbestimmung der Fleischerzeugung vorgenommen und kritisiert hierbei die Nachhaltigkeitsdebatte bei Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz.