Wahlen, wichtige Anträge und viele Anregungen.
Wahlen, wichtige Anträge und viele Anregungen.
Am 8./9. November 2025 wurde im Künstlerforum Bonn den Akteuren des Projektes „Unsere Welt, unsere Visionen – entdecken, erleben, verändern“ eine lebhafte Bühne geboten. Im Rahmen des Worldvisionen-Festivals wurden die Ergebnisse einer Vielzahl vorangegangener Workshops mit Kindern und Jugendlichen in einem inspirierenden Programm multimedial vorgestellt.
Der Hof der Solawi Bonn / Rhein-Sieg zieht 2026 von Roisdorf nach Uedorf um.
Eine Erinnerung an das Bonner Loch.
Sie finden die gemeinsame Stellungnahme des Bonner Caritasverbands und des Diakonischen Werks Bonn und Region zur Debatte um alternative Aufenthaltsszenarien für die so genannte Szene am zentralen Omnibusbahnhof (ZOB).
Endlich ist sie in Bonn angekommen: die Nachricht, dass die wichtigste Bahnverbindung zwischen Bonn und Köln, täglich genutzt von über 40.000 Menschen, in den Jahren 2028 bis 2030 mindestens für 18, unter Umständen aber auch 25 Monate gesperrt sein wird. Zuerst wegen einer noch nicht sicheren Generalsanierung südlich Hürth-Kalscheuren, anschließend wegen der Sanierung von vier großen Eisenbahnüberführungen („Kölner Brücken“) auf Kölner Stadtgebiet.
Unabhängig von der drängenden Frage, wie dieses Problem für die betroffenen Menschen und Institutionen möglichst klein gehalten werden soll, soll es im Folgenden um die Frage gehen, warum es überhaupt zu dieser Katastrophe kommt.
Große Mengen an Plastik sind weltweit verbreitet. Im Jahre 2019 wurden 368 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert. Dies führt dazu, dass wir ständig winzige Plastikpartikel aufnehmen, sowohl Mikroplastikals auch besonders kleine Nanoplastikpartikel. Es ist in Nahrung, in Getränken enthalten und auch die Luft kann belastet sein.
Seit 4 Jahren gibt es nun schon die Leihbar Bonn im Quartiersmanage- ment Macke-Viertel. Jetzt beginnt ein Team ehrenamtlich engagierter Mitbürger die Leihbar Bad Godes- berg aufzubauen und startet mit dem Sammeln von geschenkten Dingen, die an Andere verliehen werden können
Wir sind die erste solidarische Landwirtschaft in Bonn, gegründet 2013 als ein Projekt des Vereins „Bonn im Wandel“. Inzwischen sind wir ein eigener Verein mit über 700 Mitglie- dern, gut 200 Haushalte teilen sich die Ernte.
Wir Mitglieder übernehmen solidarisch Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb mit angestellten Gärtner*innen.
Die Bonner Autobahnen A565 und A59 quer durch Bonn und Beuel sollen auf insgesamt 8 Streifen ausgebaut werden: 6 Fahr- und 2 Standstreifen sowie Abbiegestreifen. Das bedeutet: Vollständiger Verlust der Gehölzbestände an den Böschungen, die mindestens 40.000 Bäume an den Bonner Autobahnen A565 und A59 sollen gefällt werden. Und jetzt: Menschen werden ihre Wohnungen verlieren beim Neubau der Nordbrücke: Die 6-streifige Nordbrücke „Friedrich-Ebert-Brücke“ soll abgerissen, der Neubau sogar insgesamt 11 Streifen bekommen. Wohn- und auch Geschäftshäuser sollen dafür abgebrochen werden; für einen Radweg sieht die Autobahn GmbH keine Möglichkeit. Ein Milliardengrab!
Solawis (Solidarische Landwirtschaft) bzw. CSA (Communitysupported agriculture) werden oft als soziale Innovation beschrieben. Sie sind darüber hinaus auch Labore für eine nachhaltige Landwirtschaft und technische Innovationen.
Offener Brief anlässlich der Stichwahl um das Amt des:der Oberbürgermeister:in Bonns
Das Aktionsbündnisses „Seilbahn für Bonn: JA!“ hat 8 Fragen an die OB Kandidat*innen gestellt. Hier die Antworten. Foto und Montage des Beitragsbildes: Peter Oszvald
Klimaschutz auf kommunaler Ebene Gastbeitrag von Prof. Dr. med. Jost Brökelmann, Prof. Dr. med. Dietrich Klingmüller, Dipl. ing. Raimund Gerber Ausbau der Autobahn A 565 Ein Projekt der Bundesregierung (über die Autobahn GmbH) Die Planung sieht eine Verbreiterung der...
Zur Bonner Wärmestudie: Woher kommt die Energie? Stefan Gsänger Mit ihrer eben veröffentlichen Wärmestudie will die Stadt Bonn darstellen, wie eine “klimaneutrale” Wärmeversorgung in der Stadt Bonn aussehen kann. Dies ist wichtig, um die klimapolitischen Ziele...
Klimakrise und kleinbäuerliche Agrarwirtschaft in Afrika Ist Klimaanpassung mit gentechnisch veränderten Pflanzen eine Lösung für zukünftige Ernährungssicherheit? Der Autor möchte Aufmerksamkeit über die Abhängigkeitsverhältnisse der Kleinbauernbetriebe Ostafrikas vom...
Mit dem Weihnachtsbaum Gutes tun - das ermöglichen der NaLa e.V. und die Agar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftliche Fakultät der Universität Bonn auch in diesem Jahr. Sie geben zahlreiche Fichten in verschiedenen Größen ab. Die Bäume stammen dieses Jahr unter...
18 Millionen Tonnen – diese unglaublich große Menge Lebensmittel landet in Deutschland jährlich im Müll. Weltweit sind es sogar 1,3 Milliarden Tonnen. Ein Anteil von 30 bis 40 Prozent aller produzierten Lebensmittel. Die Gründe dafür sind vielfältig
Zu Perspektiven für einen attraktiven Umsteigebahnhof Bonn-Beuel Bahnhof Bonn-Beuel: Schandfleck mit Potenzial Der Bahnhof Beuel ist in die Jahre gekommen und wird gerade generalsaniert. Der Autor, Jonathan Schildberg (14 J.), hat bei der Deutschen Bahn ein...
Es war viel los beim Einweihungsfest des Jugendzentrums in der Mehlemer Kollgasse! Zahlreiche Kinder und Jugendliche, teils begleitet von ihren Eltern, Anwohner*innen aus der Nachbarschaft, Mitglieder aus der Kirchengemeinde und Vertretungen aus Lokalpolitik und Verwaltung wollten das Rheingold in den neuen Räumlichkeiten kennenlernen. Es gab an diesem Abend alles, was zu solch einem Fest dazugehört: Eine Bühne, Musik, für die ein DJ sorgte, Getränke, Buffet und vor allem viele fröhliche Gesichter, in die man blicken konnte.
s gibt diese Texte, die das fringe ensemble, obwohl sie alles andere als typische Theatertexte sind, einfach auf die Bühne bringen muss. „Der Wanderfalke“ von John Alec Baker ist so einer. Wie kaum ein anderes Buch feiert dieses Meisterwerk der literarischen Naturbeobachtung die unerschöpfliche Vitalität der Natur. In den 1960er Jahren war der Wanderfalke im Aussterben begriffen. In diesem Wissen beobachtete Baker über viele Jahre diese faszinierenden Vögel. Tag für Tag folgt er einem Wanderfalken und hält seine Beobachtungen in einer beispiellosen Mischung aus Poesie und Präzision fest – wie besessen davon, dem Geheimnis seiner Anmut und seines Lebens auf die Spur zu kommen.
Der Wald ist ein beliebtes Ausflugsziel, doch wie lassen sich Naturschutz und Nutzung des Waldes vereinen? Hat der Mensch das Recht, den Wald für sich in Anspruch zu nehmen und seine Bedürfnisse über die der Natur zu stellen? Im Konflikt rund um das Mountainbiking im Kottenforst kommen hier kontroverse Meinungen zu Wort. Dieser Beitrag möchte ein Résumé ziehen und zu dem schwierigen Diskurs beitragen.
Miscanthus hat viele Namen und auch genauso viele Nutzungsmöglichkeiten. Aus Japan kommend ist dieses Süßgras noch relativ neu in der Welt der Rohstoffe, doch es gilt als besonders nachhaltig und hat einige Vorteile aufzuweisen.
Die Hypothese, dass der Mensch eine angeborene Neigung zur Verbundenheit mit der Natur hat, wird als Biophilie bezeichnet. In wissenschaftlichen Zirkeln ist man sich allerdings keineswegs sicher, ob der Mensch eine tatsächliche, unterbewusste, positive Reaktion auf seine belebte Umgebung hervorbringen kann.
Der Begriff „Energiewende“ kam in Deutschland in den 70er/80er Jahren auf. Man versteht darunter die Abkehr von den fossilen Energierohstoffen (Kohle, Erdöl, Erdgas) hin zu den regenerativen Möglichkeiten der Energiebereitstellung und eine effizientere Nutzung. Auch die Stromgewinnung aus Kernkraft soll in Deutschland spätestens 2022 der Vergangenheit angehören. Gründe für die Energiewende sind die Emissionen, die Endlichkeit der Energieressourcen und der Klimaschutz. Ein Blick auf die Krise in Osteuropa läßt auch eine stärkere Unabhängigkeit von Importen aus dem Ausland als wünschenswert erscheinen.
Der Zustand vieler alter Stadt- und Parkbäume ist Besorgnis erregend. Sie haben es bedingt durch ihre Standorte deutlich schwieriger als ihre Verwandten in den Wäldern. Es ist seit Jahren ein deutlicher Baumschwund erkennbar, nicht nur im Altbaumbestand – auch immer mehr junge Bäume sterben ab, noch bevor sie die „Adoleszenz“ erreichen. Die Hauptursachen für Baumschwund sind: Bodenverdichtung, Wassermangel und Trockenstress im Sommer, Befall durch Schädlinge am durch Trockenheit geschwächten Baumbestand.
Die Bundestadt Bonn hat ein Baumkonzept erstellen lassen, das neue Straßenbäume in einige Stadtteile mit geringem bis fehlendem Baumbestand für mehr Lebensqualität einbringen könnte.
Nachdem die Moore jahrhundertlang ausgebeutet wurden, ist man nun reichlich spät zur der Ansicht gelangt, dass diese einzigartigen Biotope wichtige ökologische Bedeutungen haben und daher erhaltenswert sind. Wiedervernässungen und eine Extensivierung der Nutzung sollen zur Renaturierung der Moore beitragen.
Unser Trinkwasser stammt zu circa 64 Prozent aus den Tiefen der Erde. Wie alt es ist, wenn wir es hochpumpen, weiß keiner. Der Boden hat es zuvor gut gefiltert. Eine weitere Reinigung erfolgt im Trinkwasserwerk. Unser Trinkwasser hat einen guten Ruf. Aber die Analysemethoden haben sich in den letzten Jahren verbessert, sodass man mittlerweile Stoffe findet, die man dort früher nicht vermutet hätte.
Ökologische Probleme stellen die Menschen seit Jahrzehnten vor immer neue Herausforderungen. Fortschreitende Umweltzerstörungen, Ressourcenverschwendung, Massentierhaltung, der Klimawandel oder der Rückgang der Artenvielfalt sind dabei nur einige Beispiele. Doch welche moralische Verantwortung haben wir Menschen gegenüber Pflanzen, Tieren und der unbelebten Natur? Die Umweltethik versucht Antworten zu finden.