„Bonner Sommer“ als Vorbild
Bahnhöfe waren früher Eintrittsorte in eine Stadt. Umso wichtiger war der Bahnhofsvorplatz, der einlud, die Stadt zu betreten. In vielen Städten wird mit gestalterischem Aufwand diese Willkommenskultur gepflegt. Anders in Bonn.
Die angelegten kleinen Terrassen luden als Forum Reisende und Bewohner*innen zum Verweilen ein. Veranstaltungen und öffentliche Darbietungen werteten den Platz auf.
Damals war dies eine Vision, die gut zu Bonn als Hauptstadt passte. Heute ist dieses Angebot verschwunden.
Für viele Bürger*innen wurde dieser Platz zum „Lost Places“, weil sich ihrer Meinung nach die „falschen Leute“ aufhielten. Weitgehend gemieden, wurde er zum öffentlichen Ärgernis. Die Bezeichnung als „Bonner Loch“ drückt dies anschaulich aus.
Der Anspruch an einen Ort der Begegnung wurde unter einem massiven Konsumbau begraben.
Es folgt eine Anzeige unserer Unterstützer*innen/in eigener Sache.
Auch Sie können uns durch Werbung in der Bonner Umweltzeitung unterstützen! Unsere Mediadaten













SUPER BEITRAG, DANKE