Unsere Aktivitäten. Wieder gibt es viel zu berichten.
Unsere Aktivitäten. Wieder gibt es viel zu berichten.
Wer eine hohe Miete zahlen kann, wird in Bonn durchaus schnell fündig. Den Bedarf an bezahlbaren Wohnungen kann die Wohnungswirtschaft aber nicht decken, und die hohen Baukosten behindern den Neubau. Beim Umbau geht das private Bauen allerdings trotz Krise weiter, und für mehr Förderwohnungen stehen staatliche Mittel bereit. Worauf wird der Bonner Bauturbo setzen?
Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaschutz- abkommen und der Agenda 2030 richtet sich der Blick auf die Fortschritte der Energiewende. Ziel ist es, den Klimawandel zu bremsen und die Wirtschaft klimafreundlich umzubauen – vor allem durch die Reduzierung von Treibhausgasen. Windräder prägen zunehmend die Landschaft, Solaranlagen wachsen auf Dächern und Feldern. Doch wo steht Deutschland heute, wie entwickelt sich Europa und welche Rolle spielt Nordrhein-Westfalen?
Über eine Millionen Balkonkraftwerke („Mini-Solarkraftwerke“ oder auch „Steckerkraftwerke“) sind bisher in Deutschland installiert worden. Hinzu kommen die größeren Anlagen auf den Dächern. Auch in Bonn boomt der Ausbau von solarer Energienutzung in Bürgerhand. Der „SPIEGEL“ meldete jüngst, dass Bonn „Balkonkraftwerk-Hauptstadt“ ist; in Bonn gibt es über 3.000 angemeldete Mini-Solaranlagen. Eine „Dunkelziffer“ gibt es bei der Anzahl dieser Anlagen. Sie sind nämlich nur anzeigepflichtig beim „Marktstammregister“ der Bundesnetzagentur – nicht genehmigungspflichtig. Ein Musterbeispiel ist der Ortsteil Friesdorf.
Die Projekte sind in Art und Größe sehr unterschiedlich. Auch an öffentlichen Gebäuden eröffnet sich ein großes Potenzial solarer Energienutzung. Die nachfolgende Auswahl illustriert beispielhaft die Bandbreite realisierten Projekte.
Im Mittelmeerraum werden bis heute Millionen Zugvögel geschossen und gefangen, um als Delikatessen auf dem Teller von Gourmets zu landen oder als Stubenvögel in den Wohnzimmern vermeintlicher Tierfreunde den Rest ihres Lebens zu fristen. Das Komitee gegen den Vogelmord arbeitet schon seit 1975 gegen diese „Traditionen“ – die internationalen Aktionen des Verbandes werden von Bonn aus geleitet.
Zum Elternabend der Woellmer-Schule haben sich viele Personen eingefunden. Heute geht es nämlich darum, ob man das Schulprojekt „Sonne auf dem Schuldach“ unterstützt oder nicht.
Die Sonne ist für uns alle da.
„Wozu ist die Sonne da? Nachts scheint sie nicht und tagsüber ist es sowieso hell!“
Hintergrund: Die waldreichen Mittelgebirge Hessens besitzen große Windkraftpotentiale auf den Erhebungen im Taunus, Westerwald und Vogelsberg und damit oft eben in Wäldern. Dies ist der Hintergrund des Streites um Windkraft in einer kleinen touristisch und von Kliniken geprägten Gemeinde im südliche Lahn-Dill-Kreis.
Hier dauert ein Konflikt um Windkraftanlagen im Wald bereits mehr als drei Jahre. In Hessen sind diesen März Kommunalwahlen und bereits im Oktober 2024 bei Bürgermeisterwahlen war Windkraft das wahlentscheidende Thema.
Der Autor war Kommunalpolitiker in Mittelhessen. In seiner heutigen Wohngemeinde wurde die Planung für einen Windpark im Wald zu einem Kampf zwischen Kommunalparlament gegen Bürgermeister und Bürgerinitiativen.
Am 19. Dezember letzten Jahres verabschiedete der hiesige Regionalrat den Regionalteilplan „Erneuerbare Energien“, womit Gebiete der Planungsregion Köln für die Windenergieerzeugung vorgegeben werden. Das Land NRW erfüllt damit seinen Flächenbeitragswert nach dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) des Bundes. Umwelt- und Naturschutzverbände bringen sich beratend aber ohne Stimmrecht in den Diskurs der stimmberechtigten Mitglieder des Regionalrats ein. Nun sind aus ihrer Sicht einige „Windenenergiebereiche“ nicht hinnehmbar.
Die BUZ wendete sich an die eingetragene Genossenschaft „BürgerEnergie Rhein- Sieg eG, um zu zeigen, wie man als Mieter*in oder Eigentümer*in Möglichkeiten hat, von Sonnenenergie zu profitieren.
Ein wesentlicher Akteur bei der Umsetzung der Wärmewende in Bonn und des Bonner Klimaplanes 2035 ist die Bonner Energie Agentur (BEA). Celia Schütze als Geschäftsführerin hat uns Einblicke in die Arbeitsschwerpunkte der BEA und Pläne zur Ausweitung ihres Beratungsangebotes gegeben.
Der Verein Bonn im Wandel begleitet mit einem Zukunftsprogramm, entstanden aus der Mitwirkung von Bonner*innen bei Bonn4Future, die zukünftige Entwicklung Bonns. Ein Programmbüro Zukunft unterstützt bei der Vervielfältigung der bisherigen Erfolge. Zunächst entwickelt es Werkstätten für ein gutes Miteinander und gemeinsame Zukunftsgestaltung. Diese sollen in mehreren Bonner Quartieren erprobt werden (RW).
„2035 ist unsere Energie zu 100 Prozent erneuerbar“, heißt es in der 2024 veröffentlichten Broschüre „Bonner Klimaplan 2035“. Was genau damit gemeint ist und was dafür getan wird, darüber berichteten uns Jonas Michels, Leiter der Abteilung Umweltvorsorge und -planung der Stadt Bonn, und Carmen Ulmen, Programmkoor- dinatorin „Erneuerbare Energien“.
Die Sonne ist für alle da. Sie schenkt uns Energie und ermöglicht Leben auf der Erde. Doch nicht alle schätzen dieses Geschenk der Natur. Es scheint, dass die Sorgen um das Klima in den Hintergrund geraten sind. Wirtschaftliche Herausforderungen und aktuelle sowie angedrohte Kriege dominieren den öffentlichen Diskurs. Befürchtungen um die bisherigen Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel gibt es nicht nur im globalen Kontext, sondern auch in Deutschland und in unserer Region.
Grund genug, sich in dieser Ausgabe mit bisherigen Fortschritten und befürchteten Rückschritten zu befassen.
Mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) droht uns der fossile Rückschritt: Statt erneuerbare Energien weiter voranzubringen, plant sie neue Gaskraftwerke.
Es scheint still geworden zu sein um die Seilbahn in Bonn. Niemand weiß, warum es nicht voran geht. Die Stadt Bonn plant die Trasse von Ramersdorf zum Venusberg derzeit nur im Hintergrund. Das wollen wir ändern.
Im Gespräch mit dem Verein Schützer der Erde e.V. entdecken wir, wie sich idealistische Menschen mit Bildungsangeboten für Gemeinschaft, Tiere und Natur einsetzen.
Positionspapiere deuten an wo die Reise hingehen soll. Autonom unterwegs – Was zunächst wie die Prophezeiung eines Verkehrsutopisten klingt, ist tatsächlich der Titel eines Positionspapiers des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) vom März 2025.
In den nächsten Jahren stehen diverse Generalsanierungen an. Der VCD berichtete in der letzten Ausgabe der BUZ. Stellwerke haben eine wichtige Funktion im Bahnbetrieb. Sie steuern Züge, Signale und Weichen und werden sukzessive modernisiert.
Wahlen, wichtige Anträge und viele Anregungen.
Am 8./9. November 2025 wurde im Künstlerforum Bonn den Akteuren des Projektes „Unsere Welt, unsere Visionen – entdecken, erleben, verändern“ eine lebhafte Bühne geboten. Im Rahmen des Worldvisionen-Festivals wurden die Ergebnisse einer Vielzahl vorangegangener Workshops mit Kindern und Jugendlichen in einem inspirierenden Programm multimedial vorgestellt.
Der Hof der Solawi Bonn / Rhein-Sieg zieht 2026 von Roisdorf nach Uedorf um.
Neues Leben an vergessenen Orten lautet das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Bonner Umwelt Zeitung. Davon inspiriert möchten wir uns dem Überlebenskampf alpiner Arten an „neuen Orten“ widmen und exemplarisch der Frage nachgehen, welche Auswirkungen der Klimawandel für die Flora und Fauna des größten hochalpinen Lebensraums im Zentrum Europas hat.
Die Petition „ Kein Abriss der LWK Roleber“ hat bereits mehr als 1 .000 Unterstützende gewonnen. Die CDU will dagegen seit fast zehn Jahren ein größeres Neubaugebiet, für das sie den Investor von den horrenden Kosten für den nötigen Kanalausbau befreit hatte. Der neue Bauturbo könnte dem Investor weitgehend freie Hand geben, und die Stadt müsste zahlen.
Laura Hommel und ihr Partner Sai Azarlei zeigen, was sich aus alten Gegenständen und weggeworfenen Materialien Brauchbares und Schönes machen lässt. Von Upcycling-Gewächshäusern über die Inneneinrichtung bis hin zu Musikinstrumenten wird unserem Abfall, mit etwas Geschick und Kreativität, neues Leben eingehaucht. Das spart Geld, verringert Müll und ständigen Konsum. Stattdessen heißt es auf dem Hof in Thüringen: Wiederverwertet und einfach selbstgemacht! Mit dem folgenden Interview können Sie sich Inspiration für Ihr Upcycling holen.
Große Mengen an Plastik sind weltweit verbreitet. Im Jahre 2019 wurden 368 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert. Dies führt dazu, dass wir ständig winzige Plastikpartikel aufnehmen, sowohl Mikroplastikals auch besonders kleine Nanoplastikpartikel. Es ist in Nahrung, in Getränken enthalten und auch die Luft kann belastet sein.
Seit 4 Jahren gibt es nun schon die Leihbar Bonn im Quartiersmanage- ment Macke-Viertel. Jetzt beginnt ein Team ehrenamtlich engagierter Mitbürger die Leihbar Bad Godes- berg aufzubauen und startet mit dem Sammeln von geschenkten Dingen, die an Andere verliehen werden können
Ratsbeschluss mit Präzedenzwirkung-Blutbuche Mehlem & BUND-Kreisgruppe beteiligt sich am Tag der Nachhaltigkeit & Apfelernte auf der Streuobstwiese am Rodderberg
Tannenbusch hat im Allgemeinen einen nicht so guten Ruf, es gibt eine verallgemeinernde Meinung mit manchen Vorurteilen. Doch das Potential und die Bemühung seiner Menschen, Gutes zu bewirken, werden unterschätzt.
Es ist beeindruckend, was dieser Stadtteil mit und für Menschen aus 117 Nationen zu bieten hat, um eine Gemeinschaft von Menschen verschiedenster Herkunft aufzubauen und eine Heimat zu finden.
Wir sind die erste solidarische Landwirtschaft in Bonn, gegründet 2013 als ein Projekt des Vereins „Bonn im Wandel“. Inzwischen sind wir ein eigener Verein mit über 700 Mitglie- dern, gut 200 Haushalte teilen sich die Ernte.
Wir Mitglieder übernehmen solidarisch Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb mit angestellten Gärtner*innen.
Die Bonner Autobahnen A565 und A59 quer durch Bonn und Beuel sollen auf insgesamt 8 Streifen ausgebaut werden: 6 Fahr- und 2 Standstreifen sowie Abbiegestreifen. Das bedeutet: Vollständiger Verlust der Gehölzbestände an den Böschungen, die mindestens 40.000 Bäume an den Bonner Autobahnen A565 und A59 sollen gefällt werden. Und jetzt: Menschen werden ihre Wohnungen verlieren beim Neubau der Nordbrücke: Die 6-streifige Nordbrücke „Friedrich-Ebert-Brücke“ soll abgerissen, der Neubau sogar insgesamt 11 Streifen bekommen. Wohn- und auch Geschäftshäuser sollen dafür abgebrochen werden; für einen Radweg sieht die Autobahn GmbH keine Möglichkeit. Ein Milliardengrab!