Ausgabe 3 / 2024

Zwischenruf

Zwischenruf

Die Älteren erinnern sich noch an das „Oderhochwasser 1997“. Vielen Zeitgenoss*innen war klar: ein Jahrhunderthochwasser; kommt also so schnell nicht wieder. Es gab damals mindestens einen Gewinner und viele Verlierer. Durch einen beherzten Auftritt im Krisengebiet wurde der damalige Ministerpräsident von Brandenburg zum „Deichgraf“ erhoben. Diese choreographisch gelungene Inszenierung ist dem Ministerpräsidenten von NRW nicht wirklich gelungen.
Die wahren Verlierer waren die Anrainer, deren Häuser in den Fluten ertranken. Die Bilder von wegbrechenden Häusern und wegschwimmenden Gebäuden gingen durch die Medien. Der Schaden an Privathäusern und an öffentlichen Einrichtungen und an der Infrastruktur war immens. Bereits Anfang August kehrten die evakuierten Bewohner*innen des Oderbruchs in ihre Häuser zurück. Schnell wurde der Wiederaufbau versprochen. Nur Quergeister mahnten, dass nach der Flut vor der Flut ist. Weiter machen wir bisher?

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Unsere Lebensgrundlage: fruchtbarer Boden

Unsere Lebensgrundlage: fruchtbarer Boden

„#United4Land: Unsere Erde. Unsere Zukunft.“, das ist das Motto des Welttages gegen Wüstenbildung und Dürre am 17. Juni 2024. Es geht um den Schutz einer unserer wichtigsten Ressourcen: den Boden, die Erde, das Land.

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BUND – “Solidarische Landwirtschaft – ein Erfolgsmodell?”

BUND – “Solidarische Landwirtschaft – ein Erfolgsmodell?”

Vor wenigen Jahren noch waren Solidarische Landwirtschaften (Solawis) etwas Besonderes und erklärungsbedürftig. Heute haben auch Landwirtschafts-kammer, Landwirtschaftsverbände und Landwirtschaftliche Hochschulen das Thema für sich entdeckt. Entsprechend machen Universitäten Erhebungen, wie Solawis als Direktvermarktungswege in der Landwirtschaft etabliert werden können.

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Buchbesprechung KLIMAUNGERECHTIGKEIT

Buchbesprechung KLIMAUNGERECHTIGKEIT

„Der Klimawandel verschärft gesellschaftliche Ungleichheiten, und die wohlhabenden Verursacher sind nicht diejenigen, die am heftigsten von den Folgen ihres Verhaltens betroffen sind“, stellt Friederike Otto in ihrem Buch fest. Fairness und globale Gerechtigkeit müssten Bestandteil der Lösungen für die Klimakrise sein.
Das Beitragsbild zeigt das Buchcover, die Rechte liegen beim: Ullstein Buchverlag

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Vom aufhaltbaren Wüsten-Wachstum

Vom aufhaltbaren Wüsten-Wachstum

40 Prozent der Erdoberfläche sind von Wüsten-Bildung bedroht und 1,5 Milliarden Menschen davon betroffen. Die Folgen sind Hungersnöte und Landflucht. Ein wirksames Mittel, um die weitere Wüsten-Bildung in schon trockenen Regionen der Welt zu verhindern und damit verbundene ökologische und soziale Folgen zu vermeiden, besteht darin, Oasen als Ökosysteme zu erneuern.

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Resonanz aus Bonn4Future

Resonanz aus Bonn4Future

Dr. Gesa Maschkowski (Bonn im Wandel e. V., Mitgründerin und Leitung von Bonn4Future) In der letzten Ausgabe kam eine Autorin zu dem Schluss, die Fridays4Future hätten in Bonn nicht viel erreicht. Ich sehe das anders. Ohne die Fridays4Future hätten wir heute weder...

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LRBS- Eine Lücke zwischen Wissen und Tun schließt sich

LRBS- Eine Lücke zwischen Wissen und Tun schließt sich

Die vorhandene Bebauung im Umkreis von Städten besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern. In vielen Siedlungen wohnen bereits überwiegend SeniorInnen, und dieser Trend wird mit den geburtenstarken Jahrgängen der 60er Jahre besonders in den Siedlungen der 90er Jahre wohl weiterwachsen.

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VCD – “Interessantes entdecken auf einer ÖPNV-Tour nach Lüttich”

VCD – “Interessantes entdecken auf einer ÖPNV-Tour nach Lüttich”

Schöne Straßencafés, eine sehr lange Treppe, historische und futuristische Architektur, multikulturelles Flair, sehenswerte Museen, belgisches Bier, die legendären „Lütticher Waffeln“ und „Boulet à la Liégeoise“ – gute 100 km Luftlinie von Bonn entfernt, bietet die belgische Provinzhauptstadt Liège (Lüttich) zahlreiche Attraktionen. Ja, einige mögen sagen: „Lüttich, ist das nicht hässlich, die viele moderne Architektur, das zugebaute und mit Straßen flankierte Ufer der Maas?“ Auf den ersten Blick mag das so sein, wenn man die Stadt aber tiefer erkundet, entdeckt man eine Fülle von architektonischen, kulturellen und kulinarischen Kleinoden – in der Altstadt, am Zitadellenberg oder aber im Stadtteil Outremeuse. Für die rund 195.000 Einwohner zählende Universitätsstadt in altindustrieller Region ist das kulturelle Angebot außerordentlich vielfältig und das Flair großstädtisch.

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Was passiert nach Extremwetterereignissen?

Was passiert nach Extremwetterereignissen?

Klimaextreme sind keine weit entfernten Phänomene mehr. Besonders die Flut im Ahrtal 2021 hat uns das gezeigt. Eine erschreckende Katastrophe, die vielen Menschen den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Doch wie sieht es fast drei Jahre später in dem Flutgebiet aus? Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler beantwortet Fragen zum Wiederaufbau.

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Interview mit Dr. Karsten Brandt

Interview mit Dr. Karsten Brandt

Wetter erleben wir alltäglich. Klima nehmen wir eher über statistische Daten wahr. Doch die Meldungen über den Klimawandel global und auch bei uns dringen immer stärker in unser Bewusstsein ein und verdeutlichen unsere Verantwortung.

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Verbandseite des DAV

Verbandseite des DAV

Mit 1.406.952 Mitgliedern (Stand: 2023) ist der Deutsche Alpenverein (DAV) die größte nationale Bergsportvereinigung weltweit und nach Deutschem Fußball-, Turner- und Tennis-Bund der viertgrößte Fachsportverband Deutschlands. Seit 2005 ist der DAV auch als Naturschutzverband anerkannt; im letzten Jahr wurde der Klimaschutz in der Satzung verankert, bereits 2019 wurde beschlossen, unter dem Leitmotiv „Vermeiden vor Reduzieren vor Kompensieren“ bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen.

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Schwerpunkt: Klimaextreme

Schwerpunkt: Klimaextreme

Die Klimakrise kommt uns nah. Sie führt mittlerweile vielerorts zu eigenverantwortlichem Handeln, um das rechte Maß für Klimaschutzmaßnahmen zu finden. Wir berichteten hiervon im letzten Schwerpunkt „Klimaschutz – No future?“. Diese Ausgabe stellt vor, welche Auswirkungen Klimaextreme haben können. Der Umgang damit, direkt und/oder vorbeugend, erscheint noch unzureichend.

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