SWB Bus und Bahn arbeitet an Lösungen für Ausfälle

5. Oktober 2023 | Gesellschaft, Jürgen Huber, Umwelt | 0 Kommentare

Wir veröffentlichen hier in Auszügen eine Pressemeldung der SWB Bus&Bahn:

In Bonn und der Region kommt es derzeit vermehrt zu Verspätungen und Ausfällen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Zum einen liegt das am Krankenstand, der jahreszeitlich bedingt, ansteigt. SWB Bus und Bahn spürt aber wie alle Unternehmen der Verkehrsbranche und vieler anderer Sparten auch den zunehmenden Fachkräftemangel. 


Pressemeldung SWB Bus & Bahn


Es wird schwieriger und aufwändiger, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Gleichzeitig ist es nicht leicht, das Personal langfristig zu halten, weil Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen nicht in jedes Lebensbild passen.

Das sehen Fahrgäste sehr häufig.                                                                 Foto: Jürgen Huber

Um die Mitarbeitenden dauerhaft zu binden, bezahlt SWB Bus und Bahn nach dem Tarifvertrag Nahverkehr und gewährt eine zusätzliche Altersvorsorge über die Rheinische Zusatzversorgungskasse (RZVK). „Wir wollen die Zufriedenheit weiter steigern, deshalb verbessern wir stetig die Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel durch den Dienstplan oder flexiblere Arbeitszeitmodelle“, sagt Anja Wenmakers, Geschäftsführerin SWB Bus und Bahn. Ihr Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch großen Einsatz und mit Überstunden die schwierige Lage aufzufangen helfen.

Ausbildung flexibilisieren

Daneben rekrutiert das Verkehrsunternehmen gezielt Ruheständler, die dann wieder im Fahrbetrieb eingesetzt werden können. „Um die Verkehrswende weiter aktiv vorantreiben zu können, ist es zudem notwendig, die Führerscheinausbildung für Klasse D zu flexibilisieren. Neben Personalproblemen kommt aktuell die mangelnde Verfügbarkeit von Bussen, Straßenbahnen und Ersatzteilen hinzu. Am Markt sind kurzfristig weder Neu- noch Gebrauchtfahrzeuge zu bekommen. Unfälle, insbesondere die mit größeren Schäden, und nicht oder nur mit großen Verzögerungen lieferbare Ersatzteile führen dazu, dass weniger Fahrzeuge eingesetzt werden können. „Diese Situation wird sich absehbar durch unsere 60 neuen Stadt- und Straßenbahnen sowie unsere modernisierte Busflotte entspannen“, so Wenmakers. (se)

 

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