„Ich ging im Walde so vor mich hin. Und nichts zu suchen, lag mir im Sinn!“ – Das war Goethe. So ein entspanntes, unbekümmertes Schlendern fällt uns heute schwer. Damals war deutscher Wald noch Wald, ein Sehnsuchtsort.
„Ich ging im Walde so vor mich hin. Und nichts zu suchen, lag mir im Sinn!“ – Das war Goethe. So ein entspanntes, unbekümmertes Schlendern fällt uns heute schwer. Damals war deutscher Wald noch Wald, ein Sehnsuchtsort.
„Ist das nun eine rhetorische Frage oder geht es um Erkenntnisgewinn?“, lässt sich die deutlich gereizte Stimme eines Staatssekretärs aus einer früheren Besetzung des NRW-Umweltministeriums vernehmen. Anlass sind Dreharbeiten eines Teams um den Journalisten Marvin Oppong, das mit dem damaligen Minister Remmel und seinen Mitarbeitern über den Umfang des Transports von Castor-Behältern durch das Land NRW sprechen möchte. Castoren im Gelände des Bahnhofs Bonn-Beuel hatten dem freiberuflich arbeitenden Oppong die Idee geliefert, dem Gefahrenpotential solcher Transporte und von weiteren möglicherweise strahlenden Altlasten in Deutschland auf den Grund zu gehen. Das Ergebnis seiner Recherchen liegt nun in Form eines Films vor, der am 12.Juni 2019 seinen Kinostart in der neuen Filmbühne hatte.
Die BUZ 3-18 analysiert den Koalitionsvertrag, und da würde ich natürlich gerne über ambitionierte Ziele zu meinem Thema der letzten Monate, der Endlagersuche für den Atommüll, berichten. Was dazu tatsächlich im Koalitionsvertrag steht, kenne ich schon mit etwas Vorsprung.
Nachdem die ersten beiden Teile unserer Serie versucht haben, die komplizierte Organisation und die vorgesehenen Prozessschritte der Endlagersuche für Atommüll zu verstehen, geht es in diesem dritten Beitrag um das brisante Thema der Finanzierung.