Seit Jahren haben wir gesucht, gefragt, die Augen und Ohren offengehalten. Im Januar 2025 eröffnete sich eine Chance auf eine neue Heimat. Auf Biohof Palm in Bornheim-Uedorf.
Seit Jahren haben wir gesucht, gefragt, die Augen und Ohren offengehalten. Im Januar 2025 eröffnete sich eine Chance auf eine neue Heimat. Auf Biohof Palm in Bornheim-Uedorf.
Die Stadt Bonn definiert ein Einsparvolumen ihrer Verkehrsbetriebe von 30 Millionen Euro jährlich. In Köln gab es im Jahr 2024 ein Defizit von 185,1 Millionen Euro – bei einem Anstieg um 53,7 Millionen Euro binnen Jahresfrist! Die Kommunalpolitik weiß
nicht mehr, wie sie die Löcher stopfen soll. Bislang waren stets andere Geschäftsbereiche der Stadtwerke (Energieversorgung) eingesprungen und hatten mit ihren Gewinnen das Defizit des ÖPNV „erträglich“ gehalten. Das ist jetzt vorbei.
Der Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg/Ahr des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat am Samstag, 28.03.2026 einen neuen Kreisvorstand gewählt.
„Hände weg von der Natur!“: Umweltorganisationen und bereits über 345.000 Menschen warnen vor Angriff auf zentrale Umweltgesetze
Die Nacht ist mehr als nur die Abwesenheit des Tages. Sie ist ein eigener Lebensraum für Tiere, Pflanzen und auch für uns Menschen. Doch dieser Lebensraum wird zunehmend heller. Was zunächst harmlos klingt, hat weitreichende Folgen: Lichtverschmutzung
zählt heute zu den unterschätzten Umweltproblemen unserer Zeit.
Die Alpen gehören zu den wenigen Gebieten, in denen ein von Lichtverschmutzung zumindest nahezu unbeeinflusster Nachthimmel erlebt werden kann. Erfahren Sie, welche Phänomene sich zwischen Abend- und Morgendämmerung über dem Hochgebirge im Herzen unseres Kontinents zeigen.
Für das größte Baugebiet von Königswinter wurde ein Bebauungsplanverfahren in Vinxel nach zehn Jahren eingestellt. Weil der noch vorhandene Bebauungsplan eine Gemeinbedarfsfläche hat, könnte die ersehnte Versammlungsstätte eine zweite Chance bekommen.
Obst und Gemüse für alle, und das mitten in der Stadt? In Andernach ist dies Alltag. Der Grundstein der „Essbaren Stadt“ begann 2010 mit einem Tomatensortenprojekt entlang der alten Stadtmauer. Das Konzept zeichnet sich durch eine ausgeklügelte Freiraumplanung aus. Durch einen multifunktionalen Ansatz (Biodiversität, Naherholung, Bildung) entfaltet das Konzept inzwischen volle Wirkung, insbesondere auf dem Permakulturgelände im Stadtteil Eich. Im Gespräch mit der Stadt Andernach werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der „Essbaren Stadt“ und erfahren, warum in Andernach das Motto „Pflücken erlaubt“ erst der Anfang einer ökologischen Transformation war.
Ende Januar lockte die seit kurzem wiedereröffnete Beethovenhalle zu einem besonderen Konzerterlebnis.
Um Energie zu sparen, wird die Beleuchtung öffentlicher Infrastruktur verstärkt auf LED umgestellt. Dabei kommen in der Regel Leuchten mit einem hohen Anteil insektengefährdenden kurzwelligen Lichts zum Einsatz. In der BUZ Januar/Februar 2025 hatten wir Ihnen ein Forschungsprojekt vorgestellt, das die Anziehung nächtlich fliegender Insekten bei Einsatz unterschiedlich farbiger Lichtquellen untersucht. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Bonn und der Klimawandel aus ärztlicher Sicht
Einblicke in die Arbeit einer gemeinnützigen überparteilichen Organisation zur Eindämmung der Lichtverschmutzung.
Das Wartezimmer des HNO-Arztes ist voll. Alle sind irgendwie schwerhörig, aber haben recht unterschiedliche Schicksale. Allen gemeinsam ist: Sie reden recht laut.
„Gehen sie aus im Stadtpark die Laternen…“ Hit des Jahres 1963, gesungen von Gitte Haenning und Rex Gildo. Dieser Schlager sieht es als Vorteil, dass nur noch der Sternenschein auf das Paar fällt. Doch ein solcher romantischer Moment wird in den Städten immer seltener. Die „Lichtverschmutzung“ trübt den Blick zum Himmel. Zuviel künstliches Licht unterdrückt die Produktion des „Schlafhormons“ Melatonin, was zu Schlafstörungen führen. Das sorgt verliebte Paare nicht. Lichtverschmutzung ist ein zunehmendes Problem städtischen Lebens. „In hellen Großstädten kann man mittlerweile nur noch wenige helle Sterne erkennen, während ein dunkler Landhimmel mehrere tausend Sterne zeigt. Dies … raubt auch Bürgern und Bürgerinnen die Chance auf ein einzigartiges Naturschauspiel.“ bund-sh.de/stadtnatur/Lichtverschmutzung/
Wie laut ist es in Bonn? Ein kleiner Hörspaziergang auf dem Bonner Talweg und ein Blick in den jüngsten Lärmaktionsplan der Stadt Bonn helfen bei dieser wichtigen Frage weiter. Denn nichts Geringeres als unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit stehen auf dem Spiel.
Ich saß Ende November letzten Jahres an meinem Frühstückstisch und schaute mir das bunte Laub der Bäume mit Freude an und wurde jäh aus meinen romantischen Träumen gerissen.
Was war passiert? Was zerstörte mir den Tag?
Im heutigen Alltag der Digitalisierung, Schnelllebigkeit und des Zeitmangels gibt es eine Unmenge von Sinnesreizen, die unsere Aufmerksamkeit und Konzentration kurzfristig binden und auf Dauer gesundheitlich erschöpfen können. Quellen sind zum Beispiel der Straßenverkehr oder die permanente Nutzung von Handy oder PC. Aber auch Einkäufe im Supermarkt können mittlerweile dazugezählt werden.
Im heutigen schnelllebigen digitalisierten Alltag gibt es eine Unmenge von Sinnesreizen, die unsere Aufmerksamkeit und Konzen- tration kurzfristig binden und auf Dauer gesundheitlich erschöpfen können. Auf das rechte Maß an Dezibel für die Lautstärke oder Lumen für den Lichtstrom können wir achten.
Die neue Ausgabe der Bonner Umweltzeitung widmet sich dem Themenschwerpunkt Lärm und Licht. Im Mittelpunkt stehen vielfältige Aspekte unseres Alltags im Umgang mit akustischen und visuellen Einflüssen, ebenso wie aktuelle Entwicklungen, Projekte und gesellschaftliche Debatten aus Bonn und umgrenzenden Regionen.