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Suchergebnisse für: Manfred Fuhrich

Zwischenruf – Extremes Klima oder nur schlechtes Wetter?

Die Älteren erinnern sich noch an das „Oderhochwasser 1997“. Vielen Zeitgenoss*innen war klar: ein Jahrhunderthochwasser; kommt also so schnell nicht wieder. Es gab damals mindestens einen Gewinner und viele Verlierer. Durch einen beherzten Auftritt im Krisengebiet wurde der damalige Ministerpräsident von Brandenburg zum „Deichgraf“ erhoben. Diese choreographisch gelungene Inszenierung ist dem Ministerpräsidenten von NRW nicht wirklich gelungen.
Die wahren Verlierer waren die Anrainer, deren Häuser in den Fluten ertranken. Die Bilder von wegbrechenden Häusern und wegschwimmenden Gebäuden gingen durch die Medien. Der Schaden an Privathäusern und an öffentlichen Einrichtungen und an der Infrastruktur war immens. Bereits Anfang August kehrten die evakuierten Bewohner*innen des Oderbruchs in ihre Häuser zurück. Schnell wurde der Wiederaufbau versprochen. Nur Quergeister mahnten, dass nach der Flut vor der Flut ist. Weiter machen wir bisher?

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Zwischenruf – Tierschutz ist mehr als …

Tierschutz ist mehr als in Fussgängerzonen Spendengelder sammeln, ist mehr als gequälte Hunde aus dem Tierheim holen, ist mehr als Kröten über die Verkehrsstraße zu leiten, ist mehr als bienenfreundliche Blumen pflanzen. Die Empörung von leidenschaftlichen Fleisch-
essern über Tierquälerei in der Landwirtschaft oder über Tötungstechniken in Schlachthöfen ist nicht wirklich konsequent. Es reicht auch nicht „Tierwohl“ auf Haltungsformen in Schweineställen zu beschränken. Immerhin: Skandale über Tierquälerei erregen regelmäßig, zumeist folgenlos.

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Jürgen unterwegs – Es geht nur mit den Bürger*innen

Jürgen lobt alle, die es geschafft haben, sich an einen Tisch zu setzen und dann sogar noch ein Ergebnis hervorzubringen.
Seine eigenen Erfahrungen in kleinen Gruppen beschreibt er und lässt das Lob noch viel größer werden. An Beispielen aus dem allgemeinen
Leben macht er fest, wie schwierig es ist, vernünftig zusammenzuleben. Auch die Schwierigkeiten, die manche haben, selbst wenn sie wollten, klimagerechter
zu leben. Mit einem kritischen Abstecher in den Wohnungsbau endet sein diesmaliger, gemeinsamer Rundgang, heute nicht nur durch Bonn.

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Zwischenruf – Mal eben Bonner Klima retten

„Die Güte des Puddings erweist sich nicht im Kochbuch sondern im Essen“ (Aldous Huxley).
Diese philosophische Einsicht ist nicht nur auf die kulinarischen Momente des Lebens beschränkt. Sie gilt auch für Programme, insbesondere Parteiprogramme, genauso für kommunale Aktionsprogramme. Es ist gut, dass es einen „Klimaplan 2035“ der Stadt Bonn gibt. Noch besser ist es, wohlfeile Überlegungen zum Klimawandel nicht nur durch kommunale Beschlüsse zu weihen, sondern sie in umsetzbare und überprüfbare Maßnahmen zu überführen. Die Rettung des Klimas erfordert Aktionen, nicht Dokumente.
So lautet die Einleitung zum Zwischenruf, den wir auf Seite 7 der aktuellen B UZ Printausgabe finden.

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Der Klimaaktionsplan – Wohnen und Wirtschaft

Bonn verfügt nur begrenzt über Flächen, die für den Wohnungsbau erschlossen werden können. Mit der geplanten Stadtentwicklungsgesellschaft soll künftig auf städtischen Grundstücken für sozialökologischen Neu- und Umbau gesorgt werden. Mit Wohnungstauschbörsen in den Quartieren möchte Bonn4Future den Umzug von Jung und Alt in ihren Bedürfnissen angepasste Wohnungen erleichtern, um vorhandene Wohnflächen umfänglicher als bisher zu nutzen.

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Der Klimaaktionsplan – Ernährung, Landwirtschaft, Natur und natürliche CO2-Speicher

Um die wachsende Weltbevölkerung ausreichend und gesund zu ernähren, müssen sich unsere Essgewohnheiten weiter ändern. Viele Bonner*innen schätzen bereits heute eine vielfältige und ressourcenschonende Ernährung. Die Teilnehmer*innen der Klimaforen möchten mehr biologische Landwirtschaft in der Umgebung ansiedeln.

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Der Klimaaktionsplan – Es geht nur zusammen

Im Mitwirkungsverfahren Bonn4Future haben über 320 zufällig geloste Bonner*innen an einem Weg für eine klimaneutrale Stadt Bonn 2035 gearbeitet. Die aktive Zivilgesellschaft, Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung haben dabei unterstützt. Den so entstandenen Klimaaktionsplan und seine Empfehlungen geben wir innerhalb der nächsten drei Wochen auf dieser unserer Webseite in Auszügen des Originaltextes wieder.
Spannend? Dann schalten Sie am kommenden Montag wieder ein, wenn es heißt: Klimafreundlich ackern, kochen und
essen zum Einen und Mehr Wissen, mehr Grün und mehr Blau in der Stadt zum Anderen.

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China – Fakten und Nachrichten

Eine aktuelle Internetrecherche zeigt, wie dringend eine Überprüfung der wirtschaftlichen Beziehung Deutschlands zur Volksrepublik China ist. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass eine konsequente Kursänderung notwendig ist. Die Analysen belegen eine bedrohliche Abhängigkeit von der Wirtschaftsmacht China. In vielen Wirtschaftssektoren dominiert China den Welthandel. Auch Deutschland hat sich in entscheidenden Schlüsselindustrien abhängig gemacht. Dies betrifft im Konsumbereich vor allem den Import von Medikamenten und Solartechnologien sowie den Export von Kraftfahrzeugen. Auch die schleichende Übernahme von deutschen Unternehmen muss Sorge bereiten. Das Projekt „Neue Seidenstraße“ mit dem Endpunkt Duisburg birgt mehr Gefahren als Chancen.

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Leser*innenbriefe

Hier veröffentlichen wir Eure Leserbriefe.
Habt Ihr auch Lust uns Eure Meinung kundzutun? Lob ist das Brot der Verfasser*innen; Kritik ein Ansporn, noch besser zu werden.
Schreiben könnt ihr uns per Mail an: Info@oez-bonn.de oder per Post an: Ökozentrum Bonn, Friesdorfer Straße 6, 53173 Bonn
Das Beitragsbild wurde uns von
Wolfgang-Dirscherl_pixelio.de freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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Große Wohngebiete in Bonn

In diesem Artikel finden Sie eine kleine Auswahl von beispielhaften Wohnsiedlungen in Bonn, die als typisch für die Siedlungskonzepte der 1950-er Jahre (gegliedert und aufgelockert) und der 2020-er Jahre (urban und verdichtet) gelten können. Im direkten Vergleich wird deutlich, dass in den 50-er Jahren viel mehr Wert auf ein grünes Wohnumfeld gelegt wurde, während im neuen Jahrtausend die Priorität auf maximaler Bebauung der Grundstücksfläche liegt.

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Wohnsiedlungen in Bonn

Die Siedlungsgeschichte in Bonn ist lang und sie findet täglich ihre Fortsetzung. Eindrucksvoll ist die Entwicklung der Bevölkerungszahl. Lebten zur Zeit vor der Reichsgründung 1871 nur 20.000 Einwohner*innen, so waren bei der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 bereits 100.000 Einwohner*innen in Bonn ansässig. Lesen Sie interessantes zum Bauen in Bonn.

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Digitalisierung und Umwelt

Achtsamer Umgang mit der Umwelt ist das Credo in der Klimakrise. Gleichzeitig durchdringt die Digitalisierung nahezu alle Aspekte unseres Lebens. Kann sie den Klima- und Umweltschutz unterstützen? Der Ressourcenbedarf für die neuen digitalen Technologien ist enorm. Es gilt, Chancen und Risiken abzuwägen. Ein sicherer Datenschutz und freier Zugang zu relevanten Umweltinformationen ist dabei essentiell und ermöglicht einen transparenten gesellschaftlichen Austausch.

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Zwischenruf – Digitalisierung im Alltag

Die Familie Nerd ist nun schon ein Jahr in ihrem neuen Heim. Sie fühlen sich wohl in ihrer Doppelhaushälfte in der Neubausiedlung. Allerdings ist noch nicht alles fertig. Zwar ist die elektronische Hausüberwachung inklusive vier „Outdoor-Cameras“ mit Bewegungsmeldern endlich voll funktionstüchtig. Die Steuerung der Wärmepumpe und der Beleuchtung klappt aber immer noch nicht. Viel schlimmer: als Herr Nerd mit seinem Tesla in die Garage per Funköffnung fahren wollte, blieb diese trotz elektronischer Fernsteuerung geschlossen. Dafür ging der Saugroboter im Wohnzimmer an, was zu einem grässlichen Gejaule des Hundes führte. Dieser sah in dem Ding einen häuslichen Rivalen.

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Ausblick auf Themenschwerpunkt 4/2022

„Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ – dieser stadtentwicklungspolitsche Leitspruch hat Gesetzeskraft. Doch wie sieht die Wirklichkeit im Bonner Raum aus? Wie kooperieren die Nachbargemeinden? Vielerorten konkurrieren die Bürgermeister um zuzugswillige Neubürger. Neue Arbeitsplätze in der Stadt erfordern auch zusätzliche Wohnungen. Dies geht in der Regel zu Lasten der noch vorhandenen Freiflächen. Letztlich ist damit die Lebensqualität in der Stadt gefährdet. Städtisches Leben braucht Freiraum.

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Zwischenruf- Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

„Wenn ich mir was wünschen dürfte, käme ich in Verlegenheit. Was ich mir denn wünschen sollte: eine schlimme oder gute Zeit. Wenn ich mir was wünschen dürfte … möcht‘ ich etwas glücklich sein. Denn wenn ich gar zu glücklich wär‘, hätt‘ ich Heimweh nach dem Traurigsein.“ (Marlene Dietrich – Friedrich Hollaender)

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Buchrezension – „Alles eine Frage der Zeit“

er Titel des Buches irritiert zunächst. Er suggeriert, dass wir genug Zeit haben. Zumindest erweckt er den Eindruck, dass wir mit großer Gelassenheit die aktuelle Situation nehmen können. Das überrascht, wenn man den Physiker und Philosoph Lesch von seinen kritischen Büchern und Fernsehauftritten kennt. Als fachlich versierter Mahner rüttelt er uns mit seinen informativen Beiträgen immer wieder auf. Seine Publikationen sind Bestseller: „Wenn nicht jetzt, wann dann“, „Die Menschheit schafft sich ab“, „Denkt mit“. Und jetzt noch einer.

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